Übersichtsartikel zu Simulatoren für die Ausbildung von Tierärzt:innen

Helen Braid von der Universität Liverpool hat eine Übersicht über Simulatoren für die Vermittlung praktischer Fertigkeiten für Tiermedizinstudierende veröffentlicht. Viele von ihnen sind auch für die Aus- und Weiterbildung von Forschungspersonal relevant.

Simulatoren für die Tiermedizin sind Geräte oder Systeme, die reale Patienten imitieren sollen und es den Studierenden ermöglichen, Fertigkeiten zu üben, ohne dass sie dafür lebende Tiere und/oder Kadaver verwenden müssen. Der Einsatz von Simulatoren in der tierärztlichen Ausbildung hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen, da sie einen konsistenten praktischen Unterricht ermöglichen, ohne auf klinische Fälle angewiesen zu sein. Die Literatur zeigt, dass Simulatoren entwickelt und in veterinärmedizinische Lehrpläne auf der ganzen Welt integriert werden, mit dem Ziel, die praktischen Fertigkeiten der Studierenden zu verbessern und den Einsatz von lebenden Tieren und Kadavern zu verringern.

In der Übersichtsarbeit wird die verfügbare Literatur zum Einsatz von Simulationen und Simulatoren für die Vermittlung praktischer Fertigkeiten an Tiermedizinstudierenden untersucht. Es wurden wissenschaftliche Datenbanken durchsucht und 73 relevante Artikel ausgewertet. Die Artikel ergaben, dass es eine Reihe von Simulatoren gibt, dass sie die Fähigkeiten der Studierenden verbessern und dass sie in der Regel von den Studierenden positiv bewertet werden.

Jede der in den rezensierten Artikeln beschriebenen Studien scheint zu belegen, dass Simulatoren wirksam eingesetzt werden können, um die Fähigkeiten der Studierenden bei der Durchführung bestimmter praktischer Aufgaben zu verbessern. Die für einen chirurgischen Eingriff benötigte Zeit sowie die jeweiligen Leistungsergebnisse der Studierenden, die Simulatoren verwenden, wurden mit der tatsächlichen chirurgischen Leistung und den Eingriffszeiten korreliert. Es hat sich gezeigt, dass die Lernergebnisse beim Training an Modellen gleichwertig oder besser sind als beim praktischen Unterricht an Kadavern oder lebenden Tieren.

Artikel: Braid HR. The Use of Simulators for Teaching Practical Clinical Skills to Veterinary Students — A Review. Alternatives to Laboratory Animals. May 2022. doi:10.1177/02611929221098138

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Tierrechtsinstitut an der Universität Bremen – Forschung für Rechtspraxis zugunsten der Tiere

Seit April 2022 gibt es an der Juristischen Fakultät der Universität Bremen eine Forschungsgruppe, die sich ausschließlich mit den Themenfeldern Tierrechte, Tierschutzrecht und dem Recht von Tierschützern befasst. Die Tierrechtsorganisation PETA fördert das Projekt finanziell und gibt regelmäßig Input aus der Praxis.

Ziel sind praktisch verwertbare Ergebnisse, die die Situation der im Gesetz als „Mitgeschöpfe“ bezeichneten Wesen verbessern. Trotz des im Grundgesetz als Staatsziel festgelegten Tierschutzes werden Tierschutzverstöße nur unzureichend verfolgt.  Es gibt erheblichen Forschungsbedarf und unzählige offene Rechtsfragen.

Mit Prof. Sönke Gerhold – dem Inhaber der Professur – werden auch jeweils zwei Doktoranden, Hilfskräfte sowie die Studierenden mit ihrem Input aktiv sein. Das Projekt soll greifbare neue Arbeitshilfen für die Verwaltung und Rechtsprechung schaffen. PETA weist darauf hin, dass die juristische Forschung über die Rechte der Tiere bedeutend ist, um Veränderungen anzustoßen.

Weitere Informationen: PETA.de/Neuigkeiten/Tierrechtsinstitut-Universitaet-Bremen

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Erstes studentisches Journal der Gesundheitsberufe

Mit dem 2020 gegründeten digitalen Journal Berlin Exchange Medicine (BEM), dem ersten Fachjournal von Studierenden für Studierende aller Gesundheits- und Lebenswissenschaften im deutschsprachigen Raum, sollen festgefahrene Strukturen beim wissenschaftlichen Publizieren aufgebrochen werden. Damit kann bereits der wissenschaftliche Nachwuchs publizieren und lernen, Arbeiten zu begutachten.

Das Journal ermöglicht Studierenden, niederschwellig in das wissenschaftliche Arbeiten einzusteigen, mit intensiver Betreuung und ohne Druck. Studierende können Bachelor-, Master-, Doktor-, Haus-, Projektarbeiten und auch eigene wissenschaftliche Arbeiten zur Publikation einreichen. Das Besondere: Die wissenschaftliche Begutachtung, das sogenannte Peer-Review, läuft öffentlich und transparent und durch Studierende selbst ab.

Das derzeit 30-köpfige Team hinter BEM will damit gängige Schwachstellen des herkömmlichen Publizierens adressieren. Wissenschaftliches Publizieren findet für gewöhnlich hinter verschlossenen Türen statt. Bei BEM ist der Publikationsprozess von Anfang an transparent. Auf Wunsch kann der Versuchsaufbau oder die Fragestellung beurteilt werden. So erhalten die Studierenden schon zu Beginn Feedback. Der Prozess des Begutachtens als Open Review ist öffentlich zugänglich, was nicht Standard ist bei Journalen.

BEM bietet zudem einen dreitägigen »Peer-Review-Crashkurs« an, in dem Studierende lernen, wie man eine wissenschaftliche Arbeit richtig begutachtet.

Weitere Informationen unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/wissenschaftliches-publizieren-neu-denken-132654/

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UniStem Day – Europäischer Stammzelltag am 11. März 2022, 8 bis 9:30 Uhr

Das deutsche Stammzellnetzwerk (englisch: German Stem Cell Network (GSCN)) lädt die Berliner Schüler*innen der Biologie Leistungskurse der Sekundarstufe II mit ihren Lehrer*innen herzlich zum europäischen Stammzelltag – UniStem Day – am 11. März 2022 ein. Corona-bedingt findet dieser nicht am Max-Delbrück-Centrum (MDC) in Berlin-Buch statt, sondern virtuell statt. So sind Schulen eingeladen, den UniStem Day als zwei Schulstunden in Ihren Stundenplan am 11. März von 8 bis 9:30 Uhr einzubinden und der Stammzellforschung zu widmen.

Das deutsche Stammzellnetzwerk ist eine Netzwerkorganisation, die 2013 durch ein Gründungskomitee von 12 deutschen Stammzellforschern aus Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Berlin gegründet wurde. Das Netzwerk hat die Förderung der grundlagen- und anwendungsorientierten Stammzellforschung in Deutschland zum Ziel und wird mit einer Anschubfinanzierung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt. Die Geschäftsstelle ist am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin-Buch angesiedelt. 

Informationen und Anmeldung unter: https://www.mdc-berlin.de/news/events/unistem-day-europaischer-stammzelltag

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Modellbasierter Notfallkurs der Veterinärmedizin Berlin

Professor Jörg Aschenbach, Prodekan für Lehre am Fachbereich Veterinärmedizin Berlin, hat sich mit seinem Team ein besonderes Konzept für den Notfallkurs ausgedacht: Zwei Wochen lang trainieren Studierende intensiv die häufigsten Notfälle der Tiermedizin. Dazu gehört ein angefahrener Hund zum interaktiven Trainieren der Wiederbelebung, ein Rind mit komplizierter Geburt, ein Huhn mit Verdacht auf Salmonellen oder ein Pferd mit Kolik. Statt echter Patienten werden in 16 Stationen rund 90 Tiermodelle verwendet. So müssen nur einige wenige Übungen an Tierkadavern durchgeführt werden. Das Projektteam des Notfallkurses entwickelt auch eigene Modelle, wenn es diese noch nicht gibt, wie das Modell einer Henne für Blutentnahme, Injektion und Tupferprobenentnahmen. Auf eigene Entwicklungen greift das Team auch zurück, wenn Modelle sehr teuer sind, wie z.B. ein Trainingspferd für etwa 40.000 Euro. Die Ausgründung Vetiqo vertreibt Tiermodelle für die tiermedizinische Ausbildung weltweit, wie z. B. ein Schwein, mit verschiedenen Trainingsmodulen (von der Blutentnahme bis zur Kastration).

Per E-Learning über die interaktive Lehr- und Lernplattform tetfolio setzen sich die Studierenden vorab mit den Notfalltrainings auseinander. Die Plattform bietet u.a. rund 40 Lernvideos, interaktive Aufgaben, Fragen und Feedback. Als umfangreiche Lernplattform dient auch das Projekt QuerVet, wofür am Fachbereich Veterinärmedizin bereits viele fallbasierte Szenarien aus der tierärztlichen Berufspraxis digital aufbereitet wurden.

In Deutschland bietet inzwischen jede Universität mit Veterinärmedizin auch modellbasierte Lehre an, erklärt Jörg Aschenbach. Oftmals bliebe sie dort jedoch auf kleine Gruppen und Wahlpflichtkurse beschränkt. „Ein Pflichtkurs mit sechs Semesterwochenstunden auf Basis von Modellen, wie wir ihn an der Freien Universität Berlin anbieten, das ist neu – und mit der Zahl der vorhandenen Lehrkräfte eigentlich kaum zu realisieren.“ Gelöst wurde das Problem, indem Studierende während des Kurses auch Coach für eine Station sind.

In Deutschland gilt jede Übung am gesunden Tier als Tierversuch. Die intensive Vorbereitung am Modell ist ein Beitrag zum 3R-Prinzip, bei dem es darum geht, Tierversuche zu vermeiden („replace“), zu verringern („reduce“) und zu verbessern („refine“).

Weitere Informationen unter: https://www.fu-berlin.de/campusleben/lernen-und-lehren/2021/211007-vetmed-notfallkurs/index.html

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Uni Gießen: Weniger Tierversuche in der Lehre

Laut Hessischem Hochschulgesetz soll auf Tierversuche in der Lehre sowie auf die Verwendung von toten Tieren möglichst verzichtet werden. An der Universität Gießen geht der Trend in Richtung Alternativmethoden. Die Corona-geschuldete Zunahme digitaler Formate trägt ihren Teil zu dieser Entwicklung bei. 2020 sind mehr als 200 Wirbeltiere weniger in der Lehre eingesetzt worden als noch 2018. Insgesamt liegt die Zahl gemeldeter Versuchstiere im Rahmen der studentischen Ausbildung bei 270 (2018: 474) – darunter fallen etwa Pferde, Hunde, Katzen, Vögel, Mäuse und »andere kleine Säuger«.

»Generell ist festzustellen, dass in allen Bereichen versucht wird, auf tierersetzende Methoden umzusteigen«, sagt Alexander Goesmann, der Vizepräsident für wissenschaftliche Infrastruktur. Neben Computersimulationen kämen Filme und andere digitale Modelle zum Einsatz, was sich »an vielen Stellen bereits bewährt« habe.

»Klassische Tierversuche« gibt es noch in der Biologie und der Veterinärmedizin, allerdings auch allerhand »tierersetzende Methoden«. So werden etwa im Fachbereich Biologie seit Jahren Simulationen zur Herzphysiologie routinemäßig durchgeführt: »Somit konnte ein Tierversuch, beziehungsweise eine Tiertötung und anschließende Organentnahme zu Lehrzwecken, vollständig ersetzt werden.« Darüber hinaus werden im Biologie-Studium laut Rücklauf an die Tierschutzbeauftragten »die nötigen wissenschaftlichen Kenntnisse in Anatomie, Histologie und Physiologie an Organen und toten Tierkörpern vermittelt sowie stoffwechselphysiologische Beobachtungen an Fischen durchgeführt«. Studierende, die sich für eine Spezialisierung im Fach Immunologie entscheiden, lernen außerdem Techniken zur Präparation von Organen der Maus.

Auch in der Veterinärmedizin erhalten inzwischen zahlreiche Alternativmethoden den Vorzug. Seit 2020 wird etwa auf die Übung zur Magen-Darm-Physiologie an Ratten verzichtet. Die Wirbeltiere in den Präparierkursen stammen aus der Pathologie oder sind von Tierärzten aus Krankheitsgründen eingeschläfert worden. Zugekauft werden nur Schafe und Hühner, die aus Alters- und Krankheitsgründen aus landwirtschaftlichen Betrieben abgegeben wurden. Für den Praktikumsversuch werden laut der erhobenen Zahlen keine Tiere getötet. Die Pferde-Klinik setze auf »Schlachthofmaterial« zur Übung von Injektionen und Ultraschalluntersuchungen.

In den Agrarwissenschaften wird zu »Demonstrationszwecken« auf »Schlachthof- und Kadavermaterial« zurückgegriffen. Ebenso im Medizinstudium. Übungen, bei denen früher Tierversuche durchgeführt wurden – etwa zu Nerven, Muskulatur und Herz – sind durch digitale Simulationen ersetzt worden.

Weitere Informationen unter: https://www.giessener-anzeiger.de/stadt-giessen/uni-giessen-weniger-tierversuche-in-der-lehre-91186479.html

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Universität Singapur bietet Kurs für moderne Fleischalternativen an

Ab Januar 2022 soll an der Universität Singapur der Kurs “Introduction to Advanced Meat Alternatives” für Hochschulabsolventen beginnen. Es ist Südostasiens erster alternativer Kurs dieser Art, der sich an Studenten der Graduierten-Ebene richtet. Das Modul wird von der Abteilung für Lebensmittelwissenschaft und -technologie angeboten.

Um Lösungen voranzutreiben und die steigende Nachfrage im asiatisch-pazifischen Raum – der weltweit am schnellsten wachsenden Region für alternative Proteine – zu befriedigen, muss eine solide Talentpipeline geschaffen werden, die junge Wissenschaftler zu lohnenden Tätigkeiten in der Lebensmitteltechnologie anregt. Besonders akut ist der Bedarf an Talenten in innovativen Kategorien wie fermentativ gewonnene Proteine und kultiviertes Fleisch, wo vieles noch unerforscht, das Wachstumspotenzial aber enorm ist.

Das Modul wird von Assoc. Prof. Shao Quan Liu koordiniert, mit Lehrbeiträgen von Dr. Deepak Choudhury vom Bioprocessing Technology Institute, A*STAR, sowie Dr. Dean Powell und Dr. Wasamon Nutakul vom Good Food Institute Asia Pacific (GFI APAC).
Ein ähnliches Modul wurde Ende 2021 für Studenten der Nanyang Technological University in Singapur angeboten, das erste seiner Art in Südostasien. Auch dieses Modul wurde in Zusammenarbeit mit GFI APAC entwickelt.

Mirte Gosker, amtierende Geschäftsführerin des The Good Food Institute Asia Pacific, kommentiert: “Die Augen der Welt richten sich auf junge Wissenschaftler, um die sich abzeichnenden Umwelt- und Ernährungskrisen zu lindern, die aus der industriellen Tierhaltung resultieren. Es gibt keinen Weg, die globalen Klimaziele zu erreichen, ohne die Art und Weise zu ändern, wie wir Proteine produzieren. Wenn wir also die Wissenschaft unterrichten, wie man Fleisch aus Pflanzen herstellt und aus Zellen züchtet, geben wir den Schülern die nötigen Fähigkeiten an die Hand, um ihre eigene Zukunft zu retten.”

Weitere Informationen unter: https://vegconomist.de/international/universitaet-singapur-kurs-alternativ/

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Klinik für Anästhesiologie in Heidelberg startet virtuelles Trainingsprogramm

Mit Unterstützung einer Virtual Reality (VR)-Brille wird eine weitere Form der Simulation in der studentischen Lehre und der Weiterbildung von Assistenzärzt:innen der Klinik für Anästhesiologie des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) eingeführt. Am 9. Dezember startete das Projekt. Nach einer ersten Pilotphase soll das virtuelle Training fester Bestandteil der studentischen Lehre und der klinischen Aus- und Weiterbildung am UKHD werden. Es beteiligt sich damit an einem europaweiten Projekt zur Verbesserung des Trainings von Rettungskräften mithilfe von Mixed Reality (MR), die reale medizinische Simulatoren mit virtuellen Umgebungen kombiniert.

Das Simulationstraining von technischen und manuellen Fertigkeiten und Abläufen sowie als Teamtraining ist ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung von Anästhesist:innen, Notfallmediziner:innen und anderer Gesundheitsberufe. Zwei Projekte setzen hierbei neue Maßstäbe.

Die Mitarbeitenden der Klinik für Anästhesiologie werden zusammen mit der Firma TriCAT die beiden Szenarien „Prämedikation mit Fokus des Atemwegsevaluation“ und „Management des schwierigen Atemweges“ erstellen und Mitarbeitende und Studierende daran ausbilden. Zusätzlich werden bereits etablierte virtuelle Trainingsszenarien der Software „i:medtasim“ in die studentische Lehre aufgenommen. In der virtuellen Trainingsumgebung werden die Studierenden mit einem Notfallszenario konfrontiert. Durch die Übertragung der Positionsdaten in die VR können sie kooperativ als Team mit ihren virtuellen Händen das medizinische Equipment bedienen und mit dem virtuellen Patienten interagieren.

Der zusätzliche Einsatz von virtuellen Trainingsmethoden soll das Vertrauen in das eigene Handeln erhöhen, eine schnellere Reaktion ermöglichen und die Bewältigungsstrategien der medizinischen Ersthelfer verbessern.

Weitere Informationen unter: https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/neue-wege-in-der-aus–und-weiterbildung/

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Online Workshop on November 22-23, 2021, 3-6pm about Non-Animal New Approach Methodologies (NAMs) in Biomedical Research

The Johns Hopkins University Center for Alternatives to Animal Testing (CAAT) and the Animal Protection Commissioner of Berlin are inviting early career scientists for a two-day Online Workshop (via Zoom) focusing on animal-free New Approach Methodologies (NAMs) in biomedical research.

The workshop takes place on November 22-23, 2021, 9am-12pm EST / 3-6pm CET. The program will include presentations and interactive sessions.

Following the call for abstracts, up to ten early career scientists will be selected to present their own research involving NAMs.

The program will also include a session with established scientists from academia, industry, government, and NGOs who will answer the participants’ questions and share advice and guidance on future careers in the field of non-animal methods.

In another session, we will discuss topics such as how to tackle the ‘publish or perish’ trap, and where to find funding as well as ongoing training opportunities in NAMs.

The Workshop is free of charge. Please use the form below to apply as well as to submit your abstract (if you would like to present your research) and email it to Dr. Kathrin Herrmann at kherrma1@jhu.edu . Deadline Extension until November 1, 2021, 11.59 pm

Registration and Abstract Submission Form

Quelle: https://www.berlin.de/lb/tierschutz/alternativen-zu-tierversuchen/artikel.1129019.php

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BodyViz bietet neue und vergünstigte eLearning Programme für Anatomiekurse

Angesichts der aktuellen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie hat das Team von Bodyviz, der Anbieter von 3D-Visualisierungen der Anatomie von Mensch und Hund (siehe unter Ausgewählte Innovationen), Lösungen für die dringlichsten Probleme entwickelt:  

1) Die Dringlichkeit der Bereitstellung von Vorlesungs- und Laborressourcen für Studierende in Online- / Remote-Lernumgebungen

2) Die Auswirkungen von COVID-19 auf die institutionellen und abteilungsbezogenen Haushalte

3) Erstellen eines Notfallplans für Szenarien, die denen ähneln, in denen wir uns gerade befinden

BodyViz hat Maßnahmen ergriffen, um die Auswirkungen von COVID-19 auf die Anatomie-Ausbildung zu mildern. Um den Studierenden schnell anatomische Ressourcen in Online- / Remote-Lernumgebungen zur Verfügung zu stellen, wurde der Fokus auf die Entwicklung des Online Anatomy Lab verlagert. Mit neuen Abonnementpreisen für Studierende und kostenlosen BodyViz Pro Faculty-Lizenzen kann das Team Dozenten helfen, Online-Ressourcen für Vorlesungs- und Sektionslabors für Ihre StudentInnen auf sehr kostengünstige Weise bereitzustellen.

Wenn Sie mehr über das Online-Anatomielabor erfahren möchten, füllen Sie bitte den folgenden kurzen Fragebogen aus. Ein Mitarbeiter wird sich kurz darauf mit Ihnen in Verbindung setzen, um die Zeitpläne für eine Demonstration zu koordinieren:

https://www.bodyviz.com/contact-us-forms/online-anatomy-lab-form

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Utrecht Advanced In Vitro Models (AIM) Summer School

Der einwöchige englischsprachige Kurs der Utrecht University, Faculty of Medicine, vom 13.07. – 17.07.2020 richtet sich an Master-Studierende und bietet einen einzigartigen Überblick über Advanced In-vitro-Models (AIM). Dieser Intensivkurs kombiniert Vorlesungen, Tutorials mit praktischen Experimenten, Demonstrationen und Führungen. Er ermöglicht ein hohes Maß an Interaktion mit Dozenten, Hauptrednern und anderen Teilnehmern.

AIM sind ein multidisziplinäres und vielversprechendes Feld, um innovative Technologien für eine Vielzahl von Geweben und Erkrankungen zu entwickeln. Das Gebiet konzentriert sich auf die Entwicklung von Modellsystemen, mit denen voll funktionsfähige in vivo-ähnliche Gewebe und / oder Organe erzeugt werden können. AIM haben die Fähigkeit, alle Gewebe gemäß der guten In-vitro-Praxis nachzubilden und die In-vitro-Befunde hinsichtlich der In-vivo-Relevanz zu verbessern.

Das multidisziplinäre Gebiet umfasst regulatorische Aspekte, Stammzellbiologie, Tissue Engineering, Biomaterial Engineering und In-vitro-In-vivo-Extrapolation (IVIVE). Darüber hinaus umfasst es verschiedene unterstützende Technologien und klinische Anwendungsbereiche mit dem Ziel, vorhandene Technologien zu verbessern und Tierversuche zu reduzieren.

In dem interaktiven Kurs lernen Sie die Best Practices fortgeschrittener In-vitro-Modelle und Technologien zum Testen von Medizin- und / oder Substanzsicherheitstests und wie die möglichen Ergebnisse validiert, übersetzt und in die Humanmedizin umgesetzt werden können.
Die Kursgebühren betragen 750 €, mit einem Rabatt von 250 € für die ersten 10 Bewerber. Es werden 1.5 ECTS (European Credit Transfer and Accumulation System) credits vergeben (1 ECTS-Punkt entspricht einem durchschnittlichen studentischen Arbeitsaufwand von 25 bis maximal 30 Stunden.)
Es wird empfohlen, diesen Kurs in Kombination mit dem Sommerschulkurs Regenerative Medizin zu belegen.
Weitere Informationen: https://www.utrechtsummerschool.nl/courses/life-sciences/advanced-in-vitro-models

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Neues Trainingsmodell für Aneurysma-Behandlungen ersetzt Tierversuche in der Mediziner-Ausbildung am Universitätsklinikum Hamburg

Die Technische Universität Hamburg (TUHH) hat in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) eine neue Methode entwickelt, um Tierversuche für die Behandlungssimulation von Hirngefäßaneurysmen zu ersetzen. Das Projekt „ELBE-NTM – Development and Evaluation of a Patient-Based Neurointerventional Training Model“ wurde im Rahmen der Ausschreibung „Alternativmethoden zum Tierversuch“ mit knapp einer Million Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Aneurysmen der Hirngefäße sind Aussackungen von Blutgefäßen, die aufgrund des ständigen Blutdrucks innerhalb des Gefäßes platzen können und zu einer lebensgefährlichen Hirnblutung führen können. Vor dem Projekt fanden Aus- und Weiterbildungskurse für die nötigen Operationen der betroffenen Gefäße am Gehirn noch an Tieren wie Kaninchen oder Schweinen statt. Mit dem Ziel, tierversuchsfreie Trainingsoperationen zu schaffen, entwickelte das ELBE-NTM-Team innerhalb von drei Jahren das „Hamburger Anatomische neurointerventionelle Simulationsmodell“ (HANNES). Es bildet den gesamten Gefäßbereich ab und übersteigt die derzeit existierenden tierversuchsfreien Möglichkeiten. In diesem Modell können patientenbasierte Aneurysmen über einen 3D-Druck exakt nachgebildet werden und es ist möglich, einzelne Gefäßabschnitte während des Trainings auszutauschen und verschiedene patientenspezifische Anatomien mit Aneurysmen zu behandeln. „Vorteil ist, dass Mediziner auf diese Weise verschiedene reale Fälle beliebig oft modellbasiert trainieren können und das ganz im Sinne des Tierschutzes“, sagt Professor Dieter Krause, Institutsleiter für Produktentwicklung und Konstruktionstechnik (PKT) an der TUHH.

Am UKE wurden seit der Einführung des HANNES-Demonstrators vor zwei Jahren keine Tiermodelle mehr für das Training von neurovaskulären Aneurysma-Behandlungen verwendet.

Zwei weitere Forschungsprojekte laufen derzeit zu endovaskulären Blutgefäßnachbildungen in der Arbeitsgruppe als Kooperation von UKE und PKT.

Weitere Informationen: https://www.tuhh.de/pkt/forschung/methodische-entwicklung-modularer-produktfamil… und https://idw-online.de/de/news730149

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In Kürze bietet das Unternehmen 3D Systems ein Modul zur endoskopischen submukösen Dissektion (ESD)

Das Training zur endoskopischen submukösen Dissektion wird in Kürze auf dem GI Mentor verfügbar sein. Der GI Mentor von 3D Systems ist ein erstklassiger endoskopischer Simulator für das Training von gastrointestinalen oberen und unteren endoskopischen Eingriffen. Er bietet eine umfassende Bibliothek von Modulen mit mehr als 120 Aufgaben und virtuellen Patientenfällen mit realistischer Anatomie und Physiologie. Dabei ist das Komplikationsmanagement ein integraler Bestandteil des Verfahrens.

Die demnächst verfügbare Simulation der endoskopischen Schleimhautresektion (EMR) bietet die Möglichkeit der injektionsunterstützten Polypektomie für verschiedene pathologische Läsionen unter Verwendung gängiger Injektionsmaterialien, Fangvorrichtungen und verschiedener Komplikationsbehandlungen.

Das Modul ermöglicht auch das Üben der Diagnose von Läsionen vor dem Eingriff unter Verwendung der optischen endoskopischen Bildgebungstechnik und der Klassifizierung von Läsionen.

Die Simulationen der ESD sollen zukünftig u.a. das Üben der Markierung von Läsionsrändern und der vollständigen submukösen Dissektion ermöglichen, wobei alle gängigen Geräte zur Kauterisation mit geeigneten Arbeitsmodi verwendet werden.

Eine Demo-Version kann angefordert werden.

Weitere Informationen unter: https://simbionix.com/simulators/gi-mentor/gi-mentor-library-of-modules/emresd/

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An Hamburger Hochschulen soll künftig weniger Tierverbrauch stattfinden

Auch wenn es mittlerweile viele gleichwertige alternative Lehrmethoden gibt, gehört die Nutzung von getöteten oder lebenden Tieren immer noch zu den etablierten Lehrmethoden in den einschlägigen Studiengängen.

Die Hamburger Bürgerschaft unter rot-grüner Regierung hat am 4. Dezember Änderungen des Hochschulgesetzes beschlossen, welche positive Schritte in Richtung tierverbrauchsfreie Lehre bedeuten. So sollen die Hochschulen die Entwicklung von Ersatzmethoden zum Tierverbrauch voranbringen und die Verwendung von Tieren im Studium soweit wie möglich reduziert werden. Eine Freistellungsklausel ermöglicht Studierenden im Einzelfall auf Übungen an Tieren zu verzichten. Damit ist Hamburg das sechste Bundesland mit dieser Regelung, welche den Hochschulen explizit vorgibt, das bestehende Tierschutzgesetz einzuhalten, das heißt Tierversuche nur durchzuführen, wenn der Zweck nicht mit anderen Methoden erreicht werden kann. 

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte hat die Initiatoren zuvor aufgefordert, aus Tierschutzsicht strengere Regeln einzuführen als in den Bundesländern Bremen, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Thüringen und sich zumindest am fortschrittlicheren hessischen Gesetzestext zu orientieren. Immerhin eine Erweiterung enthält das Gesetz nun, so dass in der Lehre neben getöteten Tieren auch auf lebende Tiere verzichtet werden soll.

Hier sind die hinzugefügten Regelungen im Hamburger Hochschulgesetz:

Absatz 15 „(15)Die Hochschulen fördern in den entspre­chenden Fächern die Entwicklung von Metho­den und Materialien, die die Verwendung von lebenden oder eigens hierfür getöteten Tieren verringern oder ganz ersetzen können.“

In § 49 Absatz 2: „Sofern es die mit dem Studium bezweckte Be­rufstätigkeit zulässt, andere Lehrmethoden und -materialien einzusetzen, soll in der Lehre auf die Verwendung von lebenden oder eigens hierfür getöteten Tieren verzichtet werden.“

In § 50 Absatz 4 „(4) Auf begründeten Antrag kann der Prü­fungsausschuss im Einzelfall zulassen, dass einzelne in der Prüfungsordnung vorgeschrie­bene Studien- und Prüfungsleistungen ohne die Verwendung eigens hierfür getöteter Tiere erbracht werden können.“

Musteranträge zur Befreiung von Lehrveranstaltungen mit Tierverbrauch sind nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes unter dem Leitfaden für Studierende zu finden.

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Neue Übungsszenarien für den ANGIO Mentor-Simulator

Der ANGIO Mentor-Simulator von 3D-Systems bietet praktische Übungen für endovaskuläre Eingriffe, die unter Durchleuchtung in einer umfangreichen und vollständigen simulierten Virtual-Reality-Umgebung durchgeführt werden. Er bietet eine umfassende Lösung für Einzel- und Teamtrainings für Lernende aller Niveaus und verschiedener Disziplinen, einschließlich interventioneller Kardiologie, interventioneller Radiologie, Gefäßchirurgie, kardiothorakaler Chirurgie, Elektrophysiologie, interventioneller Neuroradiologie, Neurochirurgie und Trauma.

Die einzigartige Technologie ermöglicht eine realistische Visualisierung der Anatomie und der Instrumentenaktivität. Diese Technologie wird mit einem High-End-Haptiksystem für visuelles und taktiles Feedback kombiniert, das das Erscheinungsbild tatsächlicher endovaskulärer Eingriffe realistisch nachahmt.

Eine ständig wachsende Bibliothek von Modulen bietet ein aktuelles Curriculum mit grundlegenden und fortgeschrittenen Fällen. Das System bietet mehr als 30 verschiedene endovaskuläre Eingriffe und über 230 Patientenszenarien. Es werden ständig neue Inhalte entwickelt und die vorhandenen Module aktualisiert.

Jetzt bieten die Koronarmodule auch Szenarien für die post-TAVI perkutane koronare Intervention über femoralen und radialen Zugang.

Weitere Informationen unter: https://simbionix.com/simulators/angio-mentor/library-of-modules/

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Zwei Online-Kurse zu modernen, tierfreien Analysen in der Toxikologie von der Johns-Hopkins-Universität

Der englischsprachige Kurs “Toxicology 21: Scientific Applications” macht die Studenten mit den neuartigen Konzepten vertraut, mit denen die regulatorische Toxikologie als Reaktion auf einen bahnbrechenden Bericht des National Research Council „Toxicity Testing in the 21st Century: A Vision and a Strategy.“ überarbeitet wird. Der Kurs präsentiert die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Toxikologie – den Übergang von Tierversuchen zu humanrelevanten integrativen Hochdurchsatz-Teststrategien. Aktive Programme der US-Umweltbehörde (EPA), der National Institutes of Health (NIH) und der globalen wissenschaftlichen Gemeinschaft veranschaulichen die Dynamik der Sicherheitswissenschaften. Ca. 27 Stunden sind zum Abschließen vorgesehen. Hier geht‘s zum Kursangebot.

Im Kurs “Evidence-based Toxicology” werden die neuen Bemühungen, Möglichkeiten und Herausforderungen für den erweiterten Einsatz der evidenzbasierten Medizin in der Toxikologie vorgestellt und erörtert. Die regulatorischen Sicherheitswissenschaften haben sich in den letzten fünfzig Jahren bemerkenswert wenig verändert. Gleichzeitig verdoppelt sich unser Wissen in den Biowissenschaften etwa alle sieben Jahre. Die systematische Überprüfung und die damit verbundenen evidenzbasierten Ansätze werden von Aufsichtsbehörden wie der EPA, der European Food Safety Authority (EFSA) und dem US National Toxicology Program allmählich angepasst. Sie bieten transparente, objektive und konsistente Tools zur Identifizierung, Auswahl, Bewertung und Extraktion von Beweisen in verschiedenen Studien. Ca. 15 Stunden sind zum Abschließen vorgesehen. Hier geht’s zum Kursangebot.

Begonnen werden kann sofort und gelernt wird im eigenen Tempo. Die Fristen können flexibel zurückgesetzt werden.

Die Kurse sind kostenfrei, auf Wunsch kann jeweils ein Zertifikat in Höhe von 44 € ausgestellt werden.  

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Neues im Bereich klinische Simulatoren von 3D Systems (ehemals Symbionix)

Neu: Clipping bei Magenblutungen
Das Clipping für Magenblutungen wird demnächst in den Gastric Emergency Bleeding Modules für den Simbionix GI-Mentor verfügbar sein. Die Module bestehen aus virtuellen Patienten mit Notblutungen im oberen Gastrointestinaltrakt.
Diese herausfordernden Fälle erfordern eine sofortige Diagnose und Behandlung mit einer Vielzahl von endoskopischen Instrumenten. Die Begegnung mit diesen Stresssituationen in einer ruhigen und kontrollierten Umgebung hilft, den Auszubildenden auf das tatsächliche Auftreten von Blutungssituationen vorzubereiten. Weitere Informationen

Neu erschienen: Neck Module
Das neue Halsmodul für den U/S (Ultraschall)-Mentor umfasst verfahrenstechnische Aufgaben sowie klinische Fälle für das diagnostische Hals- U/S-Untersuchungstraining unter Verwendung einer besonderen linearen Sonde. Video

RobotiX Mentor für Zertifizierung

Der RobotiX Mentor wird verwendet, um standardisierte Schulungen und Zertifizierungen für die robotergestützte gynäkologische Chirurgie durch die Gesellschaft für Roboter-assistierte Chirurgie in der Gynäkologie (SERGS) voranzutreiben.

Klinische Validierungsstudien

3D Systems hat Sammlungen von klinischen Validierungsstudien zum Lap Mentor sowie RobotiX Mentor zusammengestellt.

Mehr zu den Simulatoren von 3D Systems unter Ausgewählte Innovationen.

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Weitere US-Klinik beendet Tiergebrauch für die Notfallmedizin-Ausbildung

Die US-amerikanische Ärztekommission für verantwortungsbewusste Medizin, eine gemeinnützige Organisation mit mehr als 12.000 Ärzten, erreichte durch mehrfache Aufforderungen, dass die Verwendung lebender Tiere im Notfallmedizin-Ausbildungsprogramm der Mayo-Klinik in Rochester, Minnesota eingestellt wurde. Im Februar reichte die Ärztekommission beim US-Landwirtschaftsministerium eine Beschwerde wegen dieser Praxis ein. Zuvor mussten die Assistenzärzte der Mayo-Klinik invasive Atemwegsverfahren an lebenden Schweinen trainieren.

Derzeit schließen 96 Prozent der in den USA und Kanada untersuchten Notfallmedizin-Ausbildungsprogramme (260 von 270) die Verwendung lebender Tiere vom Training aus. Sie verwenden ausschließlich moderne, für den Menschen relevante Trainingsmethoden. Patientensimulatoren und Trainer für Teilaufgaben verfügen über Schichten von lebensechter Haut, Fett und Muskeln, die die menschliche Anatomie exakt nachbilden und wiederholtes Üben ermöglichen.

Weitere Informationen unter: https://www.pcrm.org/news/news-releases/mayo-clinic-ends-animal-use-resident-training

SATIS stellt unter Alternativen -> „Ausgewählte Innovationen“ Patienten- sowie Operationssimulatoren vor, welche das Training am Tier überflüssig machen und gezielter auf die Situation am Menschen vorbereiten, einschließlich Komplikationstraining.

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Neuer, interdisziplinärer Studiengang Cognitive Science startet im Wintersemester an der TU Darmstadt

Die Kognitionswissenschaft folgt der Grundannahme, dass der menschliche Geist im Wesentlichen ein Informationsverarbeitungssystem ist. Dabei werden Algorithmen genutzt, um menschliche Intelligenz zu verstehen und zu erklären. Ab dem Wintersemester 2019/20 kann Cognitive Science als Bachelor- und Masterstudiengang an der TU Darmstadt studiert werden.

Die Kognitionswissenschaft integriert Einsichten der Psychologie, der Neurowissenschaft, der Linguistik, der Philosophie und der Künstlichen Intelligenz, um menschliches Verhalten besser zu verstehen. Durch den speziellen Schwerpunkt an der TU Darmstadt, der auf der Computational Cognitive Science liegt, können diese Disziplinen vergleichsweise leicht zusammenarbeiten.

Schon heute gibt es einen hohen Bedarf an KI-Expertise. Mit der fortschreitenden Entwicklung von KI wird zunehmend klarer werden, dass sich KI-Expertise nicht auf Informatik beschränken kann, sondern auch das Verständnis der menschlichen Informationsverarbeitung braucht, also in Summe: Cognitive Science.

Der sehr zukunftsträchtige Studiengang stellt durch seine Interdisziplinarität und computationale Ausrichtung gewisse Anforderungen: In den ersten Semestern müssen Studierende zum einen die mathematischen und informatischen Grundlagen lernen, und zum anderen einen Überblick über die verschiedenen Teildisziplinen bekommen. Der Masterstudiengang wird auf Englisch angeboten.

Die Dozenten sehen großes und vor allem wachsendes Potenzial für die Absolventen sowohl in der Forschung als auch in den High-Tech-Branchen.

Weitere Informationen unter: https://www.tu-darmstadt.de/universitaet/aktuelles_meldungen/einzelansicht_233664.de.jsp sowie https://www.tu-darmstadt.de/cogsci/studying_cogsci/index.en.jsp

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Neuer Simulator könnte bald lebende Schweine im medizinischen Training zu Explosionsverletzungen ersetzen

Dank zweier britischer Wissenschaftler, Dr. Mainul Haque und Timothy Scott, können Simulatoren möglicherweise die Verwendung von Tieren in Explosionsexperimenten ersetzen. Das computergestützte System zielt darauf ab, die Behandlung von durch Explosionen verursachten Lungenschäden zu untersuchen. Anhand von Daten aus tatsächlichen Kriegsopfern sowie anderen vorhandenen Datenbeständen von Menschen und Tieren kann das Modell vollständige Körpersysteme und deren Reaktionen auf Verletzungen simulieren.

Die Verwendung lebender Tiere in Explosionsexperimenten ist nicht nur grausam, sondern auch ineffizient und kostspielig. Wie Scott und Kollegen kürzlich in einer veröffentlichten Studie feststellten, ist ein Simulator „billiger als Tiermodellierung, erfordert eine weniger strenge ethische Zulassung und kann Szenarien berücksichtigen, die in der Forschung mit lebenden Tieren oder Menschen unerreichbar sind, wie mehrere Opfer mit mehreren Verletzungsereignissen“.

Weitere Information unter: https://www.peta.org.uk/blog/new-simulator-could-replace-horrific-training-exercises-on-live-pigs/

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Workshop und Buchpremiere von ‚Animal Experimentation: Working Towards a Paradigm Change‘

Am am 14. und 15. Juni 2019 findet an der Ludwig Maximilians-Universität München die Vorstellung des Buches Animal Experimentation: Working Towards a Paradigm Change statt.

Einige der Autoren und Autorinnen werden in Vorträgen ihre Buchbeiträge vorstellen. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte wird sein Kapitel How Can the Final Goal of Completely Replacing Animal Procedures Successfully Be Achieved? (Wie kann das letztliche Ziel eines vollständigen Ersatzes von Tierversuchen erfolgreich erreicht werden?) besprechen.

Anschließend wird in einer Podiumsdiskussion diskutiert, welche Weichen gestellt werden müssen, um dem politischen Ziel, Tierversuche zunächst drastisch zu reduzieren und durch tierfreie Methoden zu ersetzen, näher zu kommen.

In einem Workshop geben soll dargelegt werden, welche Möglichkeiten der/die einzelne BürgerIn hat, um den nötigen Paradigmenwechsel in der biomedizinischen Forschung voranzutreiben.

Tiermediziner erhalten für die Teilnahme an der Veranstaltung 9 ATF Stunden.

(Anerkennung von Fortbildungsveranstaltungen gemäß § 10 (2) der Statuten der Akademie
für tierärztliche Fortbildung)

Programm und weitere Informationen:
https://www.kompetenzzentrumethik.uni-muenchen.de/team/offene-veranstaltungen/animal_exp/index.html

Zum Buch geht es hier:
https://brill.com/view/title/35072

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Rot-Grün will Tierversuche in Hamburg reduzieren

Wie die Hamburger Morgenpost in ihrer gestrigen Ausgabe schrieb, will die Rot-Grüne Fraktion in der Hansestadt Hamburg Tierversuche an Hamburgs Universitäten senken und den Tierschutz im Hamburgischen Hochschulgesetz verankern.

Dafür haben die beiden Fraktionen den Senat aufgefordert, einen entsprechenden Gesetzesentwurf vorzulegen. Die Hochschulen sollen auch zur Entwicklung und Förderung von tierversuchsfreien Lehrmethoden verpflichtet werden.

Quelle:
https://www.abendblatt.de/hamburg/article217049865/Antrag-Rot-Gruen-will-Tierversuche-in-Hamburg-reduzieren.html

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Tierschutzseminar des Bundesverbandes der Veterinärmedizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvvd)

Das Tierschutzseminar der Arbeitsgruppe Tierschutz des bvvd findet vom 21.-23.06.19 in Leipzig statt. Das spannende Thema ist die Frage: „Zoo und Zirkus – Tierliebe oder nur Publikumsmagnet?“.
Für die Verpflegung inklusive vieler gesunder Mahlzeiten und Snacks wird gesorgt. Unterkommen könnt ihr am Campus, wo in Seminarräumen Lager aufschlagen werden können. Ein gemeinsames Grillen, eine Campus- und Stadtführung sind auch dabei.

Des Weiteren wird das Programm aus vielen interessanten Vorträgen toller Redner, einer Podiumsdiskussion und Workshops bestehen.
Die Teilnahme kostet 30€ pro Teilnehmer für das komplette Wochenende inklusive der Verpflegung.
Schickt eine Mail an tierschutz@bvvd.de und meldet euch an.

Weitere Informationen unter: https://www.facebook.com/bvvdev/posts/2349836505073963?comment_tracking=%7B%22tn%22%3A%22O%22%7D

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Abschlussarbeit (Diplom/ Master) beim Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), Berlin mit dem Thema:

In der Abteilung Chemikalien- und Produktsicherheit des BfR, in Zusammenarbeit mit der Charité –Universitätsmedizin Berlin, besteht in der Fachgruppe „Produktbeschaffenheit und Nanotechnologie“ ab sofort die Möglichkeit des Anfertigens einer Abschlussarbeit mit dem Thema: „Abweichung von der additiven Toxizität durch Metallnanopartikel und -ionen: toxikologische Untersuchungen von oxidativem Stress und Entzündungsmarkern“

Weitere Informationen: https://www.bfr.bund.de/cm/343/ausschreibung-fuer-eine-abschlussarbeit-diplom-master-in-der-abteilung-chemikalien-und-produktsicherheit-in-zusammenarbeit-mit-der-charite.pdf


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EUSAAT-Kongress in Linz auf Oktober verschoben

Der diesjährige EUSAAT-Kongress über Alternativen zum Tierversuch in Linz ist aus organisatorischen Gründen von August auf den Zeitraum vom 10. – 13. Oktober 2019 verschoben worden.

Der Kongress der European Society for Alternatives to Animal Testing (EUSAAT) ist der größte Kongress zum Thema 3R in Europa. Er wird traditionell in den Räumen der Johannes-Keppler-Universität in Linz veranstaltet.

Die Schwerpunktthemen für den kommenden Kongress 2019 können auf der EUSAAT-Website eingesehen werden. http://eusaat-congress.eu/index.php/congress/2019/topics

Registrierungen und Abstrakteinreichungen für Vorträge und Poster sind ab 1. März möglich.

Deadline ist der 14. Juni, 23:59 Uhr.

Weitere Informationen:
https://www.eusaat-congress.eu/

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3R-(Replacement, Reduction oder Refinement)-Kongressstipendien 2019

Die European Partnership for Alternative Approaches to Animal Testing (EPAA) unterstützt auch in diesem Jahr wieder Studenten, die hervorragende Arbeit in alternativen Ansätzen leisten, mit Reisestipendien zur Teilnehme an einer hochkarätigen wissenschaftlichen Veranstaltung.

Jedes Jahr treffen sich hochkarätige internationale Wissenschaftler, die an der Entwicklung und Akzeptanz von 3R-Alternativen zu Tierversuchen (Replacement, Reduction oder Refinement) arbeiten. Die mit der Teilnahme verbundenen Kosten können Studierende, die an vielversprechenden Fragestellungen arbeiten, daran hindern, an diesen Veranstaltungen teilzunehmen. Die Partner der EPAA sponsern daher 3R-Studierendenstipendien (3R student grants), um ihnen die Teilnahme an solchen Veranstaltungen zu erleichtern.

Die Anträge werden von einer Jury beurteilt, die sich aus vier Vertretern des EPAA-Lenkungsausschusses (zwei Vertreter der Industrie und zwei Vertreter der Europäischen
Kommission), zusammensetzt.

Für jede der förderfähigen Veranstaltungen steht ein Pauschalbetrag von 1.500 € zur Verfügung. Die EPAA-Partner bieten zwei Arten von Zuschüssen an: einen halben und einen vollen Zuschuss.

Drei Kongressteilnahmen sind förderfähig, der FELASA-, der EUSAAT- und der EUROTOX-Kongress.

Deadline ist je nach Kongress:
FELASA:     14. April 2019
EUSAAT:    14. Juni  2019
EUROTOX: 14. Juli   2019

Quelle:
https://ec.europa.eu/growth/content/3rs-student-grants-2019-call-submissions_en

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