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Von SATIS1, 20. Juni 2014 09:25

Angehende Chirurgen können bei der Forschungsgruppe Innovative Surgical Training Technologies (ISTT) der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) das Operieren an der menschlichen Bandscheibe virtuell erlernen.

Das ISTT (http://www.istt.htwk-leipzig.de), ist Teil des Forschungszentrums der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig). Mitte Juni 2014 wurde dort zum ersten Mal ein Trainingskurs am „RealSpine“, dem Wirbelsäulensimulator, für angehende Chirurgen an dem dort entwickelten, hoch realistischen Simulator für die Lendenwirbelsäule durchgeführt. Assistenzärzte aus unterschiedlichen Kliniken trainieren dort eine Bandscheibenoperation und werden dabei von erfahrenen Chirurgen angeleitet.

Während früher an Humanpräparaten und Tiermodellen geübt wurde, kommen heute zunehmend Simulationssysteme wie der am ISTT entwickelte Lendenwirbelsimulator „RealSpine“ zum Einsatz. Trainingskurse an solchen realistischen Simulatoren ermöglichen es angehenden Chirurgen, sich bereits vor einem Eingriff am echten Patienten mit den komplexen Strukturen der Wirbelsäule vertraut zu machen und Risikostrukturen in diesem Bereich des Körpers zu identifizieren.

Ärzte am RealSpine-Simulator. Foto: Rebecca Schweier, ISTT/HTWK Leipzig

Ansprechpartner:
Prof. Dr. sc. hum Werner Korb, Forschungsgruppe Innovative Surgical Training Technologies, Telefon: +49 (0)341/3076-3100,
E-Mail: korb[at]istt.htwk-leipzig.de

Weitere Informationen (Pressemitteilung):
http://idw-online.de/pages/de/attachmentdata36731.pdf

Publikation in der aktuellen TIERethik

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Von SATIS1, 4. Juni 2014 08:48

Unter dem Titel “Über die Notwendigkeit eines tierverbrauchsfreien Studiums – Die Ausbildung als Schlüssel zur Abschaffung von Tierversuchen” haben Astrid und André Schmidt einen interessanten Aufsatz verfasst. Sie beleuchten darin, in welcher Form die gesamte Forschungslandschaft durch den Ausschluss tierversuchskritischer Personen beeinflusst wird.

Die Autoren weisen darauf hin, dass es einen großen Bedarf an der Aufklärung von Tierversuchen und tierversuchsfreien Verfahren gibt, um einen Wandel – weg von der Tierversuchswissenschaft – hin zu tierversuchsfreien Verfahren von unten, zu schaffen.

Dr. Astrid Schmidt war einige Jahre Projektleiterin von SATIS und ist heute für Interniche Deutschland zuständig. Sie verfügt über eine große Fachexpertise auf dem Gebiet der tierversuchsfreien Methoden in der Aus-, Fort- und Weiterbildung.

Dr. André Schmidt ist Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte – Tierversuchsgegner e.V., letzterer betreibt auch das Projekt SATIS. Dr. Schmidt ist Leiter der Arbeitsgruppe ›ex vivo-Toxikologie‹ im Placenta-Labor des Universitätsklinikums Jena, die es sich zur Aufgabe gemacht, mit humanen Plazenten Tierversuche in der Toxikologie zu ersetzen.

Hier geht es zum Abstract:

http://www.tierethik.net/Aktuelle-Ausgabe.6.html?eid=20&aid=0

Die Zeitschrift TIERethik versteht sich als Forum für die geisteswissenschaftliche Diskussion über den Umgang mit Tieren. Ziel ist es, das in weiten Teilen durch Funktionalisierung von Tieren geprägte gesellschaftliche Verhalten kritisch zu beleuchten. TIERethik wird vom Verein ALTEX Edition, Küsnacht ZH, Schweiz, herausgegeben.

Baden-Württemberg: Keine Tierversuche im Grundstudium

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Von SATIS1, 24. Mai 2014 19:47

Der Landestierschutzbeirat für Tierschutz in Baden-Württemberg war sich in seiner letzten Sitzung im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz einig, dass es dringend geboten wäre, verstärkte Anstrengungen zur weiteren Reduzierung der Verwendung von Tieren in der wissenschaftlichen Lehre zu unternehmen. Auf Tierversuche im Sinne von § 7 Absatz 1 des Tierschutzgesetzes solle im Rahmen von Bachelor-Studiengängen verzichtet werden.

Dem Wunsch von Studierenden, ein tierfreies Grundstudium absolvieren zu können, solle ohne Nachteile für den Studienabschluss entsprochen werden. Die Lehrstätten sollten besonders dafür Sorge tragen, dass dort, wo die Verwendung von Tieren in der Lehre noch nicht verzichtbar ist, keine Tiere speziell für diesen Zweck gezüchtet oder erworben werden, sondern, dass Tiere verwendet werden, die aus anderen Gründen getötet werden müssen, berichtet das Ministerium für Ländliche Räume und Verbraucherschutz.

Im März war SATIS bei den Grünen in Baden-Württemberg zu Gast, um in einem Vortrag über die derzeitige Situation des Tierverbrauchs im Studium zu informieren.

Quelle: http://www.agrarheute.com/weniger-tierverbrauch-in-lehre

 

Satis auf WDR5

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Von SATIS1, 23. April 2014 21:52

Anlässlich des morgigen Tages zur Abschaffung der Tierversuche haben wir heute dem Hörfunkt des Westdeutschen Rundfunks (WDR) in Köln ein Interview zum Thema Tierverbrauch im Studium, derzeitige Situation und Alternativen gegeben.

Das Interview soll morgen, Donnerstag den 24.4. zwischen 16 und 17 Uhr ausgestrahlt werden.

Wer Lust hat, kann in die Sendung Leonardo ja mal reinhören:
http://www.wdr5.de/sendungen/leonardo/sendeterminseiten/leo_sts344.jsp

Diskussionsabend: Düsseldorf tierversuchsfrei

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Von SATIS1, 24. März 2014 14:45

Der Tierschutzverein Düsseldorf u.U. 1873 und der Verein Ärzte gegen Tierversuche laden am 8.4. ab 18 Uhr in den Bürgersaal in den Bilker Arkaden, 40217 Düsseldorf. Informiert wird über den Tierversuch und -verbrauch an den Universitäts Düsseldorf und die mangelnde Übertragbarkeit der Ergebnisse auf den Menschen.

Folgende Referenten nehmen teil:

Dr. med. Eva Kristina Bee von Ärzte gegen Tierversuche zum Thema “Irrtum Tierversuch” Christina Ledermann vom Bundesverband Menschen für Tierrechte wird über “politische Maßnahmen für einen Paradigmenwechsel” berichten. Gemeint ist ein Paradigmenwechsel vom Tierversuch weg hin zu den tierversuchsfreien Methoden.

Christine Janssen vom Deutschen Tierschutzbund wird einen Überblick über Tierversuche an der Heinrich-Heine-Universität geben.

Dr. med vet. André Menache wird die Zuhörer schließlich über die mangelnde Übertragbarkeit von Tierversuchsergebnissen auf den Menschen aufklären.

Zu jedem Themenbereich gibt es eine Fragerunde mit Diskussion.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wo: Bürgersaal in den Bilker Arkaden, 1. Etage (Stadtteilzentrum), Bachstraße 145, 40217 Düsseldorf
wann: 8. April 2014 von 18 Uhr bis 21 Uhr.

Kontakt:
Tierschutzverein Düsseldorf und Umgebung 1873
Fürstenwall 146
40217 Düsseldorf
Tel.: 0211-131928

Düsseldorf: Broschüre über Tierverbrauch, Tierversuche jetzt AStA-Schwerpunktthema

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Von SATIS1, 24. März 2014 09:33

Studierende der Hochschule Düsseldorf haben eine eigene Broschüre über Tierversuche und Tierverbrauch herausgebracht.  Das Thema Tierversuche wurde im Düsseldorf zum Schwerpunktthema des AStA Referates für Hochschulpolitik erklärt.

Auch die Tierschutz AG der Universität Mainz kommt in einem kleinen Beitrag zu Wort.

Die Broschüre ist zu finden unter:
https://www.yumpu.com/de/document/view/23893167/transparenz-tierversuche-an-der-hhu

Die Tierschutz-AG Mainz ist auf Facebook zu finden unter:
https://www.facebook.com/Tierschutz.AG

 

 

 

Aktualisierung des Hochschul-Rankings im Bereich Humanmedizin

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Von SATIS1, 13. März 2014 22:52

im Februar und März 2014 haben wir mal wieder bei den Lehrveranstaltern angerufen und gefragt, ob es in der Biologie für Mediziner und Physiologie für Mediziner noch Tier- oder Tierorganverbrauch gibt.

Befragt wurden die Veranstalter, die bei der letzten Umfrage noch Tiereinsatz hatten.

Bei dieser Gelegenheit möchten wir nochmal daran erinnern, dass die Aktualisierung auch von der Mithilfe der Studenten lebt.

Es wäre also schön, wenn Ihr uns per Mail Eure Erfahrungen mitteilt. Damit zukünftige Studenten sich vor Aufnahme eines Studiums informieren können.

Ethik-Ranking März 2014.

Virtual Physiology auf DPG-Tagung in Mainz

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Von SATIS1, 12. März 2014 11:39

r. Hans Braun, Leiter des Labors für Neurodynamik des Instituts für physiologie der Marburger Universität wird gemeinsam mit seinem Team auf der kommenden Tagung der Deutschen Physiologischen Gesellschaft in Mainz die Weiterentwicklungen der beliebten Virtual Physiology-Serie präsentieren.

Bekannt ist Prof. Braun für die Entwicklung einer Reihe von Computersimulationsprogrammen für die Hochschullehre (Physiologie für Biologen, Mediziner und andere medizinverwandte Studienfächer).

Auf der Tagung vorgestellt werden eine neue, ausgereifte Version von SimHeart, eine erweiterte und verbesserte Version von SimNerv und eine speziell auf studentische Praktika ausgerichtete Version von SimNeuron.

Demo Versionen der überarbeiteten Prgramme sind verfügbar über http://virtual-physiology.com/. Wer frühere Demo Versionen abgerufen hat, braucht sich nicht erneut zu registrieren. Die alten Zugangsdaten gelten weiter
ebenso die Lizensierungsfiles oder Installationsdateien.

Hier geht es zur Tagung vom 13. bis 15.3.14:
http://www.dpg2014.de/

Kontakt:
http://www.uni-marburg.de/fb20/physiologie/ags/braun

April 2014: Internationale Konferenz zu Themen der Bildung im Bereich Wissenschaftstechnologien (SCITEED)

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Von SATIS1, 4. März 2014 09:35

Vom 24. bis 27. April findet in Fethiye-Muğla (Türkei) ein Kongress zu verschiedenen Themen der Bildung statt.

Es werden verschiedene Forschungsergebnisse vorgestellt und Berichte diskutiert, die physochologische Aspekte des Lernens in der Wissenschaft beleuchten.

Wie wird Lernen derzeit in den Bereichen Pharmazie, Biologie, Mathematik, Medizin, Chemie, Physik und anderen Fächern vermittelt? Es bietet sich eine Möglichkeit, auch das Thema neue Methoden als Ersatz zum Tiereinsatz in der Aus- und Fortbildung zu thematisieren.

Der Kongress wird in Verbindung mit dem 4th International Advances Physics & Materials Science Congress veranstaltet.

Weitere Informationen: http://www.sciteed.org/
Bei Fragen bitte wenden an: chair@sciteed.org

Heidelberg: Virtueller Seziertisch

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Von SATIS1, 23. Februar 2014 18:37

Eine neue Anatomie-Software verhilft Heidelberger Medizinstudierenden zu einem besseren Überblick im menschlichen Körper. Parallel zum traditionellen Präparieren können sie auf neuen Monitoren am Präparationstisch dreidimensionale Bilder aller Körperregionen betrachten und sich damit leichter orientieren, heisst es in einer kürzlich erschienenen Pressemitteilung.
Das Besondere: Seit diesem Wintersemester erstellen die Erstsemester 3D-Ansichten mit Hilfe des Lernprogramms selbst. Grundlage sind schichtweise Röntgenaufnahmen der Leiche mit Hilfe der Computertomographie (CT). Studierende höherer Semester arbeiten schon bei der Aufnahme der CT-Bilder mit und bereiten so optimal die spätere Präparation vor. Mit rund 300.000 Euro hat die Klaus Tschira Stiftung die Anatomie-Software gefördert.

Die Studierenden begleiten den gesamten Prozess: Sie lernen wie ein CT gemacht wird, bearbeiten die Daten mit der neuen Software und schauen sich die dreidimensionalen Ansichten am Computer ihres Präparationstisches oder an einem der zwei tischgroßen horizontalen Bildschirme des Instituts an. Am Bildschirm lassen sich Organe, Blutgefäße und Knochen darstellen und Schicht für Schicht freilegen – das veranschaulicht die Anatomie schon vor der „realen“ Präparation.

Das Seminar Virtuelle Anatomie wurde im Wintersemester 2007 / 2008 – ebenfalls gefördert durch die Klaus Tschira Stiftung – bundesweit erstmalig durchgeführt und ist bei den Studierenden sehr beliebt. Es wird seitdem kontinuierlich ausgebaut und verbessert.

Weitere Informationen: www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse
Institut für Anatomie und Zellbiologie: http://www.ana.uni-heidelberg.de/

InterNICHE erhält LUSH-Preis

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Von SATIS1, 27. November 2012 10:41

Das Internationale Netzwerk InterNICHE, (www.interniche.org), ist unter den diesjährigen Gewinnern des Anti- Tierversuchs-Preises der Kosmetikfirma LUSH. Der Preis ist insgesamt mit 250.000 Britischen Pfund (GBP) dotiert, InterNICHE gewann in der Kategorie “Ausbildung” 25.000 GBP.

Die Jury aus anerkannten Wissenschaftlern und Experten wählt jährlich Projekte aus, die sich auf den vollständigen Ersatz von Tierversuchen fokusieren (statt dem ’3R’-Prinzip). Die ausgezeichnete Arbeit von InterNICHE wurde von der Jury sowohl für die Verbesserung der Lehre und die Rettung zahlloser Tiere in der Ausbildung bewertet, als auch für den deutlich spürbaren Einfluss auf Forschung und Testung. InterNICHE-Koordinator Nick Jukes versteht die Würdigung als “Anerkennung der zentralen Rolle einer humanen und ethischen Ausbildung. Absolventen, die anhand innovativer humaner Methoden ausgebildet wurden und deren Kritikfähigkeit und Mitgefühl nicht durch Tiereinsatz im Studium eingedämmt wurde, bringen die Wissenschaft mit ihren Fähigkeiten erst wirklich ins 21. Jahrhundert.”

Kontakt und weitere Informationen:

InterNICHE:
www.interniche.org (PM unter News)
Ansprechpartner: Nick Jukes per Mail über: coordinator@interniche.org
Tel. +44 7552 972 770 (Achtung: 2 Stunden zeitversetzt zu Greenwich Mean Time)

Lush Prize:
www.lushprize.org, Video: http://www.youtube.com/

Übungsgeräte für das endoskopische Operieren

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Von SATIS1, 2. Januar 2013 20:56

Lübecker Ärzte haben jetzt eine günstige Übungsbox für den Mediziner-Nachwuchs entwickelt, mit der sie die endoskopische Operation üben können.

Neu an der Toolbox ist vor allem, dass die Lübecker Ärzte alles aus einer Hand günstig anbieten: Sie haben nicht nur die Box gebaut, sondern auch ein passendes Lernkonzept inklusive Anleitungsvideos entwickelt. Das Komplettpaket soll es für unter 2000 Euro geben – ein Preis, der auch für kleine Krankenhäuser bezahlbar erscheint. Prototypen erproben die Lübecker Entwickler derzeit noch in der eigenen Klinik.

Quelle: Spiegel online

Vorlesung über Tierversuchsersatzverfahren an Ruhr-Universität Bochum

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Von SATIS1, 21. Januar 2013 15:31

Gleich zu Beginn des Jahres hielt André Schmidt, Vorstandsmitglied beim Bundesverband Menschen für Tierrechte, am 15. Januar an der Ruhr-Universität Bochum für Studenten der Biologie, Biochemie und Chemie.

André Schmidt bei der Vorlesung über Tierversuchsfreie Methoden am 15.1.13 an der RUB

Quelle: André Schmidt

Unter dem Titel “Tierversuche und Alternativen” informierte er die Studenten über die neuen Verfahren.
Die Resonanz war sehr positiv, mit einigen Studenten waren einer intensiveren und längerfristigen Kontaktpflege interessiert.

Portugal: Erste Internationale Konferenz über Alternativen zu Tierversuchen

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Von SATIS1, 21. Januar 2013 16:38

Die Portuguese Society for Humane Education (SPEdH) organisiert die erste Internationale Konferenz über Alternativen zu Tierexperimenten. Sie wird vom 26. bis 27. Januar 2013 im Fernando Lopes-Graça Auditorium des Fórum Municipal Romeu Correia in Almada stattfinden.

Ziel der Konferenz ist die Förderung der Debatte und Informationsaustausch zu Richtlinien der Alternativen und des Tierverbrauchs in Forschung, Testverfahren und Aus- und Weiterbildung, unter besonderer Berücksichtigung der Ersatzverfahren.

Das Programm umfasst Keynote Sessions mit Prof. Marc Bekoff und Prof. Horst Spielmann. InterNICHE Koordinator Nick Jukes wird über die besten Praktiken und Alternativen im Bereich der Aus- und Weiterbildung sprechen.

Eine Multimedia-Ausstellung von INTERNICHE zu Alternativen wird praktischen Zugang zu Software, Modellen, Dummies und Simulatoren ermöglichen.

Weitere Informationen: http://www.icaae.com/

Heidelberg: Interaktiver Seziertisch

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Von SATIS1, 19. Februar 2013 08:25

In den Präpariersälen des Instituts für Anatomie der Universität  Heidelberg stehen seit kurzem zwei High-Tech-Geräte, mit denen Studenten interaktiv das Sezieren erlernen können.

Die Tische zeigen die lebensgroße, dreidimensionale Darstellung eines Menschen. Mit dem Finger lässt sich der virtuelle Körper drehen, quer oder längs schneiden, Gewebsschichten entfernen, Organe von allen Seiten betrachten und einzelne Bereiche vergrößern. Auch kranke Organe wie Tumoren lassen sich hier studieren. Die virtuellen Darstellungen stammen aus 3D-Computertomographiedaten von Körperspendern, die seziert werden sollen.

Die virtuellen Leichen sind jedoch nur eine Ergänzung zum Präparieren von toten Körpern. Die Studenten lernen, indem Sie die Computertomografie-Situation mit der Situationen an toten Körper vergleichen können.

Quelle: http://www.fr-online.de/

ICAS Konferenz in Karlsruhe

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Von SATIS1, 22. Februar 2013 12:01

In absehbarer Zeit wird die nächste European Conference on Critical Animal Studies in Karlsruhe stattfindet. Das Thema wird sich mit der wissenschaftstechnologischen Entwicklung und Critical Animal Studies beschäftigen.

ICAS heisst Institute for Critical Animal Studies. Das Institut fördert kritische Studien mit dem Ziel, die Beherrschung und Unterdrückung von Tieren zu beenden und Erkenntnisse aus der Hochschulbildung in eine umfassendere Umwelt zu übertragen unter Berücksichtigung aller Arten.

ICAS meint, dass vier Intitiativen, wie Konferenzen, Debatten, Forschung und Netzwerkbildung durch Fakultätsgruppen und studentische Gruppen zu akademischen und sozialen Veränderungen führen können. Hierzu gehören Campus-Aktivitäten wie die Arbeit mit Studenten, mit der Fakultät zu den Themen vegane Ernährung am campus ebenso wie zur Abschaffung der Tierhaltung zu Zwecken der Unterhaltung und die Beendigung des von Tiereinsatzes in Versuchen und zur Sezernierung.

Der Kongress ist für Aktive auf diesem Gebiet sicher lohnenswert – also wegen des Termins immer mal wieder auf der Website nachsehen.

Weitere Informationen https://dimde.monoceres.uberspace.de/icas/

Neues Angebot für studentische Hilfskraft !

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Von SATIS1, 25. Februar 2013 13:53

Das Fraunhofer Institut für Grenzflächen und Bioverfahrenstechnik (IGB), Abteilung Molekulare Biotechnologie, sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/einen Studierende/Studierenden als Studentische Hilfskraft im Bereich Molekulare Zelltechnologie.

Mehr Informationen auf InVitroJobs

Spielerisch: Angehende Chirurgen können ihre Geschicklichkeit durch Videospiele verbessern

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Von SATIS1, 1. März 2013 15:47

Italienische Mediziner berichten im Journal “PLoS One”, dass regelmäßiges Spielen mit der Nintendo-Konsole Wii die Auge-Hand-Koordination bei  sogenannten laparoskopischen Operationen steigern kann. Gemeint sind damit endoskopische Eingriffe, bei denen der Arzt durch kleine Schnitte in der Haut mit langen Stäben Instrumente, Licht und eine Videokamera in den Körper schiebt und so operiert.
In drei weiteren Studien soll der Effekt von Wii-Training auf die Geschicklichkeit für das laparoskopische Operieren ebenfalls belegt worden
sein.

Allerdings soll jede Art Erfahrung mit Computer- oder Videospielen die Leistungen beim Operieren im virtuellen Modell verbessern, was
den Schluss nahe legt, dass es vorteilhaft wäre, eine “Übungskonsole” als Ersatz zu Übungen am Tier für angehende Operateure zu entwickeln.

Quelle: http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/endoskopie-wii-trainiert-chirurgen-fingerfertigkeit-a-886199.html

 

 

 

USA: Congress verlangt Alternativplan zum Tiereinsatz bei der Medizinerausbildung beim U. S. Militär

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Von SATIS1, 1. März 2013 16:20

Auf Druck der Tierrechtsorganisation PETA muss sich das das amerikanische Militär für die Nutzung von Tieren in der medizinischen Ausbildung rechtfertigen.

Präsident Omama unterzeichnete diese Woche eine Vorlage, nach welchem das Verteidigungsministerium erklären soll, wie es dem Ziel des Ausbaus humanerer und effektiverer Trainings-Methoden bei der Medizinerausbildung näher kommen will. Derzeit werden jedes Jahr tausende Ziegen und Schweine in grausamen medizinischen Trainungsversuchen erst verstümmelt und dann zu Übungszwecken behandelt.

Bis heute musste das Pentagon dem Gesetzgeber einen Plan vorlegen, wie sie die Tiertötungen zur Schulung in sogenannten “combat medics” zur Behandlung von schweren Gliedmaßenverletzungen und Schusswunden langsam auslaufen lassen will. Inzwischen gibt es Alternativen in Form von Simulatoren. Das Militär soll außerdem genauer darlegen, so die Vorlage, ob der Verzicht auf den Tiereinsatz in diesem Training zur einer “reduzierten Kompetenz in medizinischen Gefechtsnotlagen führen könnte”.

In den letzten Jahren wurde in den zivilen medizinischen Kursen aus ethischen Gründen der Gebrauch in Tieren verworfen, weil humanspezifischere Simulatoren mit schnell herausfließender blutähnliche Flüssigkeit und anderen ähnlichen Reaktionen, die dem verwundeten menschlichem Körper näher kommen, verfügbar sind.

Quellen:
http://www.washingtonpost.com/
http://sunsetdaily.wordpress.com/

Zwei neue Abschlussarbeiten beim Fraunhofer IGB

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Von SATIS1, 21. März 2013 10:55

Liebe Stellensuchende,

sowohl beim Fraunhofer-Institut für Grenzflächen und Bioverfahrenstechnik in Stuttgart  sind Diplom- oder Masterarbeiten anzufertigen, die mit der Entwicklung von in vitro-Verfahren in Zusammenhang stehen.

Einfach mal reinschauen auf InVitroJobs unter:

http://www.invitrojobs.com/index.php/de/angebote/studienabschlussarbeiten.html?task=view&id=149

und

http://www.invitrojobs.com/index.php/de/angebote/studienabschlussarbeiten.html?task=view&id=150

 

 

 

LUSH Preis 2013 zu Tierversuchsersatzverfahren aus

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Von SATIS1, 15. April 2013 08:45

Das Kosmetik-Unternehmen LUSH vergibt auch in diesem Jahr wieder den Preis auf dem Gebiet der Ersatzverfahren zu Tierversuchen mit dem Ziel, den bahnbrechenden Durchbruch gemäß der neuen Teststrategie “Toxikologie des 21. Jahrhunderts” (Tox21c) in der Giftigkeitsprüfung zu erzielen mit neuen humanspezifischen Methoden ohne Tierversuche. Das Preisgeld beträgt insgesamt 250.000 Pfund.

Vergeben werden soll der Preis entweder in einer Summe als sogenannter “Black Box”-Preis, wenn in einem Jahr ein Schlüssel-Durchbruch auf dem Gebiet der Toxizitätsprüfung erzielt worden ist. Gibt es keinen bahnbrechenden Erfolg, so wird der Preis in 5 Kategorien aufgeteilt und je 50.000 Pfund verliehen.

Kategorien:
- Wissenschaft
- Fort- und Weiterbildung
- Lobbying
- Öffentlichkeitssensibilisierung
- Nachwuchswissenschaftler

Es werden die effektivsten Projekte und Personen ausgezeichnet, die an dem Ziel der Ersatzverfahren zu Tierversuchen in der Produktsicherheitstestung arbeiten.

Bewerben können sich Einzelpersonen oder Forschergruppen weltweit.

Im letzten Jahr war Nick Jukes mit seinem Projekt Interniche einer der Preisträger.

Eingangsschluss für Vorschläge ist der 15. Juli 2013.

Mehr Informationen: http://www.lushprize.org/awards/

InVitroJobs am Deutschen Institut für Ernährungswissenschaften

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Von SATIS1, 15. April 2013 09:22

Unter reger Teilnahme zahlreicher DoktorandInnen, WissenschaftlerInnen und TAs gab Christiane Hohensee, Leiterin von InVitroJobs, dem Portal für die tierversuchsfreie Forschung, Einblicke in die tierversuchsfreie Forschung am Deutschen Institut für Ernährungswissenschaften in Potsdam.

Vorlesung 120413 am DiFE
Quelle: Christiane Hohensee

Neu: Demoversion von Simulationsprogramm Simnerv

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Von SATIS1, 21. Juni 2013 17:27

Neben dem Programm “SimMuscle” und “SimNeuron” gibt es nun auf der Website Virtual Physiology des Instituts für Physiology der Universität Marburg auch eine Demo Version von “SimNerv” mit erweitertem Funktionsumfang zum Downloaden. Neu ist auch ein Link zu einer vorläufigen html Version von “SimHeart”.

Die Programme bieten die tiereinsatzfreie Alternative im Studium der Medizin, Veterinärmedizin, Biologie und verwandter Fächer – überall dort, wo das Fach Physiologie vermittelt wird.

Mit den Neuauflagen der Module knüpfen die Marburger Entwickler an die früheren Erfolge mit der bekannten Serie Virtual Physiology, erschienen im Thieme Verlag, an und haben die Programme ausgebaut und verbessert.

Weitere Informationen unter: http://www.virtual-physiology.com/

 

 

ÄgT: Neue Internetseite für ein tierleidfreies Studium

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Von SATIS1, 6. Juli 2013 11:10

Der Verein Ärzte gegen Tierversuche eine dreisprachige Website auf Russisch, Ukrainisch und Deutsch mit Informationen für ein tierleidfreies Studium veröffentlicht.

Ärzte gegen Tierversuche verfolgen seit Jahren ein äußerst erfolgreiches Osteuropaprojekt, bei dem Institute, hauptsächlich in der Ukraine, mit tierverbrauchsfreien Lehrmethoden ausgestattet werden. 36 osteuropäische Institute beteiligten sich bereits daran.

Die Unis erhalten Laptops, Beamer, Multimediaprogramme und Videofilme.Im Gegenzug verzichten diese per Vertrag auf Tierversuche in der studentischen Ausbildung. Dadurch werden jedes Jahr rund 35.000 Tiere vor einem qualvollen Tod bewahrt, hauptsächlich Frösche und Ratten, aber auch Mäuse, Kaninchen, Meerschweinchen, Hunde und Katzen.

Außerdem unterstützt der Verein in Zusammenarbeit mit InterNICHE Projekte in Russland, Usbekistan und Kirgisien, finanziert russischsprachige Lehrfilme zu Ersatzverfahren des Tierverbrauchs in der Lehre.

Hier geht es zur dreisprachigen Website:
http://www.ukraine-projekt.de/
Ärzte gegen Tierversuche:
http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/

Kleine Projektförderung über Crowdfunding

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Von SATIS1, 29. August 2013 14:08

Laborarbeit und Teilnahmen an Kongressen kostet Geld. Warum sollte ein Student, der auf dem Gebiet der Tierversuchsersatzverfahren seine Masterarbeit schreiben will, sich nicht über Crowdfunding finanzieren lassen? Dafür gibt es seit einiger Zeit entsprechende Plattformen.

Seit einigen Jahren gibt es nach amerikanischem Vorbild auch in Deutschland Plattformen, die sogenannte “Schwarmfinanzierungen” (Crowdfunding) organisieren. Eine dieser Plattformen ist Sciencestarter, die – wie die Betreiber schreiben – erste deutschsprachige Crowdfunding-Community für die Wissenschaft unter dem Dach von Startnext Network. Sciencestarter ist offen für alle, die Projekte aus dem Bereich Wissenschaft, Forschung und Wissenschaftskommunikation realisieren wollen. Seit November 2012 gibt es diese Plattform.

Sciencestarter ist ein Projekt der berliner gemeinnützigen GmbH “Wissenschaft im Dialog”, deren Mitglieder und Partner hier nachgelesen werden können.

Nach den Richtlinien muss ein Förderprojekt die methodische Suche nach neuen Erkenntnissen beinhalten, das Ziel haben, allgemeingültige Gesetzmäßigkeiten zu finden, müssen nach wissenschaftlichen Prizipien ablaufen sowie überprüfbar und reproduzierbar sein.

KEINEN Erfolg auf Finanzierung haben u.a. solche Projekte, die Ethik und/oder Tierversuchskommission bedürfen – Projekte, die sich mit Tierversuchsersatzverfahren beschäftigen, erfüllen also in dieser Hinsicht schon einmal die Kriterien.

Zu bedenken ist allerdings, dass die Forschung im Vorfeld bereits offen gelegt wird und Crowdfunding eine demokratische Finanzierungsmöglichkeit ist – die Finanzierer haben durch ihre Entscheidung, welches Bewerberprojekt sie finanzieren, auch ein Mitspracherecht. Auch ist schwer einzukalkulieren, ob jemals die erwünschte Summe in der Höhe zustande kommt. Sicher ist es eine gute Idee für Studenten, die auch mit einem schmalen Buget gut zurechtkommen. Die Nutzung von Sciencestarter ist kostenfrei.

Natürlich kann man nicht nur eine Projektfinanzierung beantragen, sondern auch unterstützen.

Quelle: http://www.sciencestarter.de/home.html
http://www.spiegel.de/

Die Guidelines sind hier nachzulesen:
http://www.sciencestarter.de/Infos/Guidelines.html

Linz: InterNICHE stellt Erfolge in Usbekistan und Kirgisien vor

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Von SATIS1, 22. September 2013 09:51

InterNICHE, das internationale Netzwerk für humane Ausbildung ist Kooperationspartner von SATIS. Auf dem Linzer Kongress zu Tierversuchsalternativen berichtete auch InterNICHE über ihre Tätigkeit und aktuellen Erfolge.

In Zusammenarbeit mit dem Ukrainischen Kooperationspartner Dmitry Leporsky konnte Nick Jukes, InterNICHe-Koorinator, ein zweitägiges Seminar gemeinsam mit kirgisischen und usbekischen Universitäten organisieren, im Rahmen dessen Alternativen und Demostrationen zu tiereinsatzfreien Methoden in der Ausbildung gezeigt werden konnten. Die Veranstaltungen waren sehr gut besucht, rund 170 Interessierte kamen täglich.

Quelle: The International Network for Humane Education

SimMan Essential: Simulationstraining mit Erwachsenen-Ganzkörpersimulator

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Von SATIS1, 4. November 2013 19:39

Das Unternehmen Laerdal bietet mit dem SimMan Essential einen realistischen kabellosen Erwachsenen-Ganzkörpersimulator.  Das Gerät ist für das Rettungswesen, die Intensivmedizin und den militärischen Übungseinsatz gedacht.

Die Simulator-Variante Sim Man Essential Bleeding bietet umfassende klinische Funktionen zur Übung im Bereich des Airway-, Atem-, Herz- und Kreislaufmanagements.  Der Simulator verfügt über ein internes Blutsystem für das Traumtraining im Freien.

Weitere Informationen unter: http://www.laerdal.com/de/essential#/Info

Neue Masterarbeit am Fraunhofer IGB in Stuttgart

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Von SATIS1, 4. November 2013 19:53

am renommierten Fraunhofer Institut für Grenzflächen und Verfahrenstechnik (IGB) in Stuttgart ist aktuell wieder eine Masterarbeit zu vergeben. Das Angebot richtet sich an eine(n) Biologen/in oder verwandte Fächer.

Es ist eine Molekular- und zellbiologische sowie virologische Analyse der Morphogenese von Herpesviren, insbesondere Herpes simplex virus-1 durhzuführen

Weitere Informationen auf InVitroJobs unter:

http://www.invitrojobs.com/

International Conference on Education Reform and Modern Management 2014 in Thailand

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Von SATIS1, 4. November 2013 19:01

Vom 11. bis 12. Januar 2014 findet im Thailändischen Phuket die International Conference on Education Reform and Modern Management statt. Es ist sicher eine Gelegenheit, neue tierverbrauchsfreie Verfahren in der Aus-, Fort- und Weiterbildung anzubieten.

Weitere Informationen: http://www.ermm.org/

 

 


 


Neues Trainingsmodell für Bandscheiben-OP

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Von SATIS1, 21. November 2013 09:19

Foto: Ben Andrack/ISTT

Wissenschaftler der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig), Forschungsgruppe Innovative Surgical Training Technologies (ISTT), haben ein Simulationssystem für das Üben einer Bandscheiben-OP entwickelt.

Das Modell besteht aus einen menschlichen Rücken konstruiert aus verschiedenen Kunststoffen, künstlichem Blut und einer Steuerungselektronik. Das Modell ist die völlig überarbeitete Version eines Prototyps von 2012 und soll in Kürze marktreif sein.

An diesem Modell können angehende Chirurgen früher und kostengünstiger das Operieren üben als es heute in der Ausbildung üblich ist.

Weitere Informationen:
http://www.htwk-leipzig.de

http://idw-online.de/pages/de/news562520

 

Leipziger Innovationspreis für Ersatzverfahren zum Tierverbrauch in der Ausbildung

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Von SATIS1, 16. Januar 2014 14:43

Der Leipziger Innovationspreis für Tiermedizin 2014 geht in diesem Jahr an die Forschungsgruppe von Prof. Dr.  Christoph Mülling, Dr. Jenny Hagen, Dr. Dora Bernigau und Dr. Anke Hoffmann vom Veterinär-Anatomischen Institut Leipzig. Sie haben gemeinsam mit der Firma Effigos eine Software mit einer dreidimensionalen Darstellung des Pferdehufs entwickelt, den  “Hoof Explorer”. “Studierende nutzen es im Unterricht, Tierärzte können es für die Weiterbildung nutzen, Hufschmiede weltweit haben sich begeistert geäußert, aber auch Physiotherapeuten und Osteopathen sowie nicht zuletzt Pferdebesitzer und -liebhaber können sich intensiv mit dem Pferdehuf beschäftigen”, heisst es in der heutigen Pressemitteilung dazu.

Ein Anerkennungspreis geht zudem an die an Tierärztin Anne Weißmann aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Almuth Einspanier vom Veterinär-Physiologisch-Chemischen Institut für deren Forschungsprojekt zur frühzeitigen Bestimmung des Geschlechts von Hühnerembryos. Damit müssen männliche Küken nicht mehr nach dem Schlupf zerschreddert werden, weil sie als Legehennen nicht in Frage kommen.

Beide Preise werden heute anlässlich der Eröffnung des 7. Leipziger Tierärztekongresses verliehen.

Quelle:
http://idw-online.de/pages/de/news569368

Kontaktmöglichkeiten:

Prof. Dr. Christoph Mülling
Veterinäranatomisches Institut
Telefon: +49 341 97-38031
E-Mail: c.muelling[at]vetmed.uni-leipzig.de
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Scills Lab-Symposium an der TiHo

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Von SATIS1, 16. Januar 2014 15:52

Vom 30. bis 31. Januar 2014 findet das erste „VetMed Skills Lab Symposium“ im Clinical Skills Lab der TiHo statt. Marc Dilly, PhD, Leiter des Clinical Skills Labs, und Dr. Jan Ehlers, Leiter des TiHo-Kompetenzzentrums für E-Learning, Didaktik und Ausbildungsforschung der Tiermedizin, diskutieren mit Experten anderer tiermedizinischer Bildungsstätten den Einsatz von Modellen und Simulatoren in der tiermedizinischen Ausbildung im deutschsprachigen Raum.

In den Clinical Skills Labs können Studierende der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) praktische Fähigkeiten wie Injektionen oder Blutentnahmen an Modellen und Simulatoren trainieren.

Das Symposium geht über zwei Tage:

Am 30. Januar stellen die Referenten verschiedene Skills Lab-Konzepte in der Human- und Tiermedizin vor, geben mittels Demonstrationen einen Überblick über die einzelnen Stationen des Clinical Skills Labs und widmen sich in einem Workshop dem Nutzen der Low-fidelity-Simulation.

Am 31. Januar beantworten die Wissenschaftler Fragen rund um Patentierung und Produktvermarktung. Im Anschluss werden Prüfungsformate, mit denen klinische Fertigkeiten bewertet werden können, vorgestellt und diskutiert.

Eine Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten.

Weitere Informationen und Programm:
http://www.tiho-hannover.de/studium-lehre/clinical-skills-lab/aktuelles/

e-Learning mit mobilen Apps

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Von SATIS1, 20. Februar 2014 15:35

Zwar haben wir schon einmal drüber geschrieben, aber an dieser Stelle sei an die Möglichkeit erinnert, dass es mobile Apps für das Smartphone oder das iPhone gibt, mit denen sich die Sezierung eines Frosches auf virtueller Basis erlernen lässt.

Als grafische Darstellung unter http://frogvirtualdissection.com/ und als Videobilder unter http://frog.edschool.virginia.edu/Frog2/Dissection/Setup/setup1.html lässt sich das Aufschneiden von Tieren erlernen, ohne dafür Tiere tatsächlich töten zu müssen.

Frog dissection kostet inzwischen nur noch 3 Dollar 99. Bei Net Frog Dissection ist auch ein Quiz dabei.

Eine dritte Variante für apple-Liebhaber: Die Firma Froguts hat ebenfalls eine Computersimulation von Froschdissektionen entwickelt, die man sich auf sein iPhone herunterladen kann (http://www.froguts.com/products/mobile.html). Neben den mobilen Apps bietet die Firma auch Online-Schulungen an. Das Ganze ist für Oberschüler und Studenten gedacht.

Weitere Infos gibt es auf unserer Website unter: http://www.satis-tierrechte.de/alternativen/e-learning/#Apps

 

 

 

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