Chicago: Assistenzärzte lernen Operationen virtuell

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Von , 5. Juli 2016 10:37

Im Fachbereich Geburtshilfe und Gynäkologie des Universitätsklinikum der Rush Universität in Chicago erlernen angehende Chirurgen künftig Operationstechniken am Menschen in der virtuellen Realität. Dadurch sollen Tierversuche an schwangeren Schweinen wegfallen.

Die Universität hat sich diese Virtual Reality (VR)-Technik mit Unterstützung der Tierschutzorganisation PeTA angeschafft. Die Studenten lernen und üben hier Standardtechniken an Gebärmutter, Eierstöcken und Eileiter. Es ist eine Alternative zum Training an Tieren. Studenten setzen sich dabei eine VR-Brille auf und sehen einen virtuellen Patienten auf dem Bildschirm. Per Joystick, aber auch anderer chirurgischer Instrumente können die Studenten nun solange üben, bis einzelne Handgriffe sitzen. Die Handgriffe sind beliebig oft wiederholbar und die Studenten können auch ohne Betreuer üben. In die Software ist auch ein Beurteilungssystem eingebaut, so dass die Übenden ein Feedback erhalten.

Die Kosten für die VR-Technik betragen 75.000 US$, das spezielle Trainingsmodul 12.000 US$.

Quellen:
http://chicago.suntimes.com/news/virtual-reality-surgical-system-coming-to-rush-obgyn-residency/
https://vrodo.de/virtual-reality-statt-tierversuche-chirurgen-ueben-rein-virtuell/

HHU Düsseldorf: Projektstelle zur Aktualisierung der Publikation „ Transparenz – Tierversuche an der HHU

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Von , 13. Juni 2016 14:07

Der allgemeine Studierendenausschuss (AStA) sucht zur Aktualisierung der Publikation „Transparenz – Tierversuche an der HHU“ eine Person, die sicher im Umgang mit Recherchearbeit und dem Verfassen von Texten ist und Interesse am Themenschwerpunkt „Tierversuche“ hat.

Quelle:
https://asta.hhu.de/fileadmin/AStA_HHU/Unterseiten/Stellenausschreibungen/Stellenausschreibung_Tierversuche.pdf

Aktualisierung des Ethik-Rankings

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Von , 6. April 2016 09:38

Liebe Leser,

für Würzburg und Lüneburg haben wir das Ethik-Ranking für ein tierverbrauchsfreies Studium aktualisiert.

Wir würden uns freuen, wenn Ihr uns weiterhin aktuell über den Tierverbrauch an deutschen Hochschulen informiert.

Kommt gut in den Tag,

das SATIS-Team

 

Veterinärmediziner in Wien untersuchen Nutzung von Simulatoren im Studium

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Von , 15. Januar 2016 10:42

WissenschafterInnen der Vetmeduni Vienna haben erstmals gezeigt, dass Simulator-Training ähnlich gute Lernerfolge bringt, wie das Training am lebenden Tier. Studierende, die am Simulator üben, sind außerdem später, wenn es an das lebende Tier geht, weniger gestresst. So die Ergebnisse zweier Studien die in den Journalen Theriogenology und Reproduction in Domestic Animals veröffentlicht wurden.

Simulatorbasiertes Training in der Lehre gibt es an der der Veterinärmedizinischen Universität Wien bereits seit 2012. Im sogenannten Skills Lab, einem speziell ausgestatteten Trainingszentrum, trainieren die angehende Tierärztinnen und Tierärzte beliebig oft an Dummies in einer wirklichkeitsnahen tiermedizinischen Übungspraxis mit OP und Labor. Sie üben so Fertigkeiten ein, die sie später im klinischen Alltag beherrschen müssen.

Aber hat das Training am Simulator für die Studierenden wirklich einen ähnlichen Lerneffekt wie die Ausbildung am Tier? Christina Nagel und Christine Aurich von der Plattform für Besamung und Embryotransfer an der Vetmeduni Vienna haben gemeinsam mit weiteren KollegInnen untersucht, wie effizient das Üben am Simulator in der Lehre eigentlich ist.

Die Wissenschaftlerinnen stellten fest, dass das Üben am Simulator die Studierenden sehr gut auf die klinische Arbeit am lebenden Pferd vorbereiten. Zu seien Simulatoren nicht nur eine wichtige Ergänzung für die Studierenden, sondern leisteten auch einen Beitrag zum Tierschutz, denn erst wenn die Studierenden das Training am Simulator erfolgreich absolviert hätten, dürften sie die gleichen Untersuchungsschritte auch am Tier durchführen.

Die Studie zur Stressbelastung bei Studierenden wurde vom Kompetenzzentrum für E-Learning, Didaktik und Ausbildungsforschung in der Tiermedizin (KELDAT), einem Projekt der tierärztlichen Ausbildungsstätten in Österreich, Deutschland und der Schweiz gefördert. http://www.tiho-hannover.de/studium-lehre/keldat-kompetenzzentrum/

Quelle:

http://www.vetmeduni.ac.at/de/infoservice/presseinformationen/presseinformationen-2016/simulator-training/

http://www.tiho-hannover.de/studium-lehre/keldat-kompetenzzentrum/

 

Humanmedizin Halle-Wittenberg tierverbrauchsfrei

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Von , 24. November 2015 09:00

Den Angaben einer Pressemitteilung von PETA zufolge soll die medizinische Fakultät der Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg der Tierrechtsorganisation schriftlich zugesichert haben, dass in ihrer Lehre weder lebende noch tote Tiere zum Einsatz kommen und die Fakultät stattdessen auf eine der zahlreichen Alternativen zum Tierversuch setzt. Das deckt sich mit unserer letzten Befragung im März 2014.

Für die chirurgische Aus- und Fortbildung empfiehlt die Tierrechtsorganisation den Simulator TraumaMan der der amerikanischen Firma SimuLab. Der Simulator kostet allerdings ca. 25.000 US-Dollar, „eine Anschaffung würde sich langfristig aber lohnen“, ist Stefanie Kowalski überzeugt. Auch könne man den Kontakt und ggf. Sonderkonditionen zum Hersteller über die PeTA-USA vermitteln.

Das SATIS-Hochschulranking kann hier heruntergeladen werden.

Quelle:
http://www.peta.de/studieren-ohne-tierleid-peta-deutschland-lobt-die-medizinische-fakultaet-der

Berlin: Lehrstuhl für Ersatzverfahren zum Tierversuch

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Von , 10. November 2015 13:06

An der Freien Universität Berlin wird Berlins erste Universitätsprofessur zur Erforschung von Alternativen für Tierversuche eingerichtet.  Die Professur wird ab Januar 2016 an der Freien Universität Berlin angesiedelt. Das Land Berlin stellt dafür 400.000 € für den Zeitraum von zwei Jahren zur Verfügung.

Die Finanzierung in Höhe von 400.000 € läuft aus haushaltsrechtlichen Gründen über einen Zeitraum von zwei Jahren, erklärt Claudia Engfeld von der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz.

Ziel des Lehrstuhls sei es, menschliche Haut als künstliche Organe zu rekonstruieren, mit denen z.B. Substanzen auf ihre Haut-ätzende oder -reizende Wirkung getestet werden kann. Außerdem sollen Krankheitsmodelle auf der Basis menschlicher Gewebezellen entwickelt werden. Im Rahmen der neuen Professur sei sogar der Nachbau ganzer Mini-Organe aus verschiedenen Geweben geplant. Die Professur wird in den Forschungsverbund Berlin-Brandenburg (BB3R) eingebettet sein, im Rahmen dessen bereits Krankheitsmodelle der Humanhaut und immunkompetente Hautmodelle in Zusammenarbeit zwischen der FU Berlin und der Universität Potsdam entwickelt worden sind. Mit im Forschungsverbund ist auch das Bundesinstitut für Risikobewertung, das sich mit der Untersuchung von Nanopartikeln in-vitro beschäftigt sowie die Technische Universität, die die passenden Chipkulturen für die Hautmodelle entwickelt, um die Modelle z.B. in die Multi-Organ-Chip-Konzeption einbinden zu können.

Mit im Forschungsverbund vertreten sind ferner Wissenschaftler, die sich mit Computervorhersagen von Stoffwirkungen und der Entwicklung neuer Wirkstoffe am Computer beschäftigen und mehrere Forschergruppen, die sich mit dem behutsameren Umgang mit Tieren im Tierversuch und mit der Reduktion der Anzahl von Tieren im Versuch beschäftigen.

Der zweite, wichtige Aspekt ist die Übertragung der Erkenntnisse in die Lehre: in einem angeschlossenen Graduiertenkolleg erlernen Doktoranden die Entwicklung von neuen Methoden zur Ersatz von Tierversuchen praktisch durch eigene Forschung in den Projekten.

Prof. Monika Schäfer-Korting, die über langjährige Expertise auf dem Gebiet der Entwicklung humaner Hautkrankheitsmodelle verfügt, zeigte sich in einem Interview mit der Berliner Morgenpost, überzeugt, dass mit der Entwicklung von Alternativen zum Tierversuch mittelfristig mindestens die Hälfte der Tierversuche in der medizinischen Forschung überflüssig werden können. Deshalb sei eine weitere Förderung des Senats wünschenswert.
Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, äußerte, sie sei der Auffassung, dass dieses Forschungsfeld der Alternativen zum Tierversuch in Deutschland ausgebaut werden musse. Dafür bräuchte es die Initiative aller Beteiligten aus der universitären wie außeruniversitären Forschung und der Gesundheitswirtschaft.

Derzeit laufen die Vorbereitungen für das Berufungsverfahren für die Professur an der Freien Universität.

Quellen:
http://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2015/fup_15_344-professur-ersatzmethoden-tierversuche/index.html
http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2015/11/berlin-finanziert-neue-professur-gegen-tierversuche-an-der-fu-freien-universitaet-berlin.html
http://www.myscience.de/wire/forschung_fuer_weniger_tierversuche-2015-FUB
http://www.morgenpost.de/politik/article206519893/Mehr-als-nur-Tierschutz.html
http://www.berliner-zeitung.de/wissen/neue-professur-an-der-freien-universitaet-berliner-uni-will-tierversuche-reduzieren,10808894,32335424.html?piano_d=1

Hier geht es zur Forschungsplattform 3R:
http://www.bb3r.de/forschungsplattform/index.html

 

Bachelor- / Masterarbeit in Mainz

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Von , 14. Oktober 2015 11:36

Bachelor- / Masterarbeit im Bereich Zellkultur / retinale Organkultur

Land fördert Projekt für Ersatzmethoden mit einer Million Euro

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Von , 13. Oktober 2015 10:30

Nun ist es offiziell: Das Land Nordrhein-Westfalen fördert das neue Zentrum für Ersatzmethoden zum Tierversuch (CERST) am Düsseldorfer Leibniz Institut für umweltmedizinische Forschung dieses Jahr mit 200.000 €.

Vorbehaltlich der Zustimmung des Haushaltsgesetzgebers sind dann bis 2019 insgesamt 1 Million € an Fördermitteln in Aussicht gestellt. Damit soll der Wissenstransfer im Bereich der Forschung an tierversuchsfreien Methoden in die Lehre sichergestellt werden.

Leiterin des CERST ist Prof. Dr. Ellen Fritsche (http://www.iuf-duesseldorf.de/ag-fritsche.html). Sie forscht u.a. an Fragestellungen zur Entwicklungsneurotoxikologie mit humanen Neurosphären, die aus induzierten pluripotenten Stammzellen aus menschlichen Hautzellen gewonnen werden.

Für Studenten, die ich auf Ersatzverfahren zum Tierversuch spezialisieren möchten, ist dies eine sehr gute Adresse, um entsprechende Methoden zu erlernen.
Es ist der zweite Lehrstuhl nach dem von Prof. Marcel Leist in Konstanz (http://cms.uni-konstanz.de/leist/), der eine entsprechende Förderung für die Lehre erhält. Eine dritter Lehrstuhl ist in Frankfurt am Main geplant. Näheres ist aber noch nicht bekannt.

Quelle:
http://www.wissenschaft.nrw.de/presse/pressemeldungen/details/verzicht-auf-tierversuche-land-foerdert-projekt-fuer-ersatzmethoden-mit-einer-million-euro/

Hessen: Schülerlabor Neurowissenschaften eröffnet

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Von , 16. September 2015 10:03

Am Goethe BioLab der Goethe-Universität gibt es jetzt ein Schülerlabor. Die Versuche für die Jahrgangsstufen 7-9 finden ohne Tierversuche statt.

Finanziert wird das Labor von der Hertie-Stiftung mit 318.000 Euro in den nächsten drei Jahren. Das Institut beteiligte sich aber auch an der inhaltlichen Entwicklung der Experimente.

„Dank der großzügigen Förderung durch die Hertie-Stiftung konnten wir für das Schülerlabor Neurowissenschaften Experimente mit modernsten Geräten entwickeln, die realistische Einblicke in die moderne Forschung geben“, so Prof. Enrico Schleiff, Vizepräsident der Goethe-Universität in einer aktuellen Pressemitteilung der Universität.

Um Tierversuche zu vermeiden, haben die Forscher virtuelle Dauerpräparate von Nervenzellen entwickelt. Sie sollen die klassischen Mikroskopiepräparate mit echten Zellen ersetzen. Hier kann man Zellbestandteile mit Farbmolekülen markieren, so wie es beispielsweise in der Fluoreszenzmikroskopie üblich ist. Die Schüler arbeiten dabei mit einem speziell entwickelten „virtuellen Mikroskop“.

Es gibt zudem Selbstversuche mit Eyetracking Systemen. Dabei wird untersucht, wie das Gehirn visuelle Informationen wahrnimmt und verarbeitet. Der Eyetracker dokumentiert, in welche Richtung das Auge blickt und wie lange es einzelne Bildbereiche fixiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schüler bei der Eyetracking-Aufnahme.
Foto: Goethe-Universität Frankfurt.

 

Um die Reizleitung in Nervenzellen ohne Tierversuche nachvollziehen zu können, kommen auch hier künstliche Präparate in einem authentischen Messaufbau zum Einsatz, die einen realistischen Eindruck von elektrophysiologischen Messungen in einem Forschungslabor geben.

Zudem kommt die Elektroenzephalografie (EEG) zur Anwendung. Die Schüler können damit ihre eigenen Gehirnaktivitäten unter verschiedenen Versuchsbedingungen messen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schüler bei der EEG-Messung.
Foto: Goethe-Universität Frankfurt.

 

Mit modernen 3D-Scanning und -Printing-Verfahren können Schüler selbst eigene Modellvorstellungen von der Funktion und Struktur der Nervenzellen entwickeln.

Quelle:
http://www.muk.uni-frankfurt.de/58143303/241

„Comenius-EduMedia“-Siegel“ für Marburger Herzsimulator „SimHeart“

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Von , 3. September 2015 14:58

Prof. Hans Braun wurde für seine Entwicklung und den Einsatz des Software-Herzsimulators „SimHeart“ von der Gesellschaft für Pädagogik, Information und Medien e.V. geehrt. Der Leiter der Arbeitsgruppe Neurodynamik der Philipps-Universität nahm den Preis gemeinsam mit seinem wissenschaftlichen Mitarbeiter, Dipl.-Ing. Aubin Tchaptchet in Berlin entgegen.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung. Der Preis ist auch eine Anerkennung für diese digitale Form von Physiologie, mit der Studierende der Medizin, Biologie oder Pharmazie realitätsnah am Herzen experimentieren können“, sagte PD Hans Braun, nachzulesen in einer aktuellen Pressemitteilung der Universität Marburg. „Dabei ist dieses virtuelle Labor mehr als nur Ersatz für die Arbeit am echten Organ. Es bietet zum Teil erhebliche didaktische Vorteile: „Zum Beispiel indem die Studierenden auch ungewöhnliche oder potentiell schädliche Substanzkonzentrationen und -kombinationen am virtuellen Organ testen können, ohne Gefahr zu laufen, das Experiment durch irreparable Schäden am Organ-Präparat beenden zu müssen“, erklärt der Physiologe.

Mit „SimHeart“ lernen nicht nur Studierende in Marburg die Funktionsweise und Reaktionen des Herzen auf verschiedene Reize kennen. Inzwischen arbeiten über 50 Universitäten im In- und Ausland mit dem an der Philipps-Universität entwickelten Programm. Eine Vielzahl an Tieren können dadurch in der universitären Lehre eingespart werden.

Zum Portfolio der für Studium und Lehre vom Marburger Institut für Physiologie entwickelten  Computer-Programme gehören neben „SimHeart“ noch „SimNerv“, SimMuscle“, „SimVessel“, „SimNeuron“ und „SimPatch“. Gemeinsam bilden sie das Programm-Paket „Virtual Physiology“ Beteiligt an der Entwicklung und Umsetzung der multimedialen Elemente von „SimHeart“ waren die Produktionsfirmen „educay“ und „EnterTrain“.

Quelle:
https://www.uni-marburg.de/aktuelles/news/2015c/simheartwurdeausgezeichnet

 

Neue Umfrage zu Tierverbrauch im Biologie-Studium in Baden-Württemberg: Nur PH Freiburg ermöglicht tierfreies Studium

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Von , 7. Mai 2015 10:16

In einer neuen Befragung speziell im Land Bundesland Baden-Württemberg für den Fachbereich Biologie hat sich ergeben, dass nur an der Pädagogische Hochschule Freiburg, die auf eine spätere Tätigkeit als Biologielehrer vorbereite, ist ein Studium ohne Tierverbrauch möglich ist.

Nur hier sei die Teilnahme an Tierpräparationen freiwillig. Es würden zwar Fische, Schweineherzen und -augen seziert, aber „Studierende könnten den Raum verlassen und das Thema mit Hilfe von Literatur, Abbildungen und Modellen bearbeiten, hieß es dazu beim Verein Menschen für Tierrechte-Tierversuchsgegner Baden-Württemberg e.V., der die Umfrage durchführte.

An der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg sei zumindest eine passive Teilnahme am humanbiologischen und physiologischen Praktikum Pflicht. Zusätzlich werde alternativ mit Organmodellen gearbeitet. An der PH Weingarten werde derzeit auch der Einsatz von Videos getestet, die je nach Ergebnis Tierpräparationen künftig ersetzen könnten. An der PH Karlsruhe gäbe es ein Frosch-Computerprogramm, an der PH Heidelberg werde u.a. mit Totfunden gearbeitet.

An den Universitäten im Land werde ein tierverbrauchsfreies Studium derzeit nicht angeboten. An der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg ist zwar ein Biologie-Studium ohne Tiere, die unter das Tierschutzgesetz fallen, möglich – was aber Versuche an wirbellosen Tiere zulässt. In Konstanz kämen mikroskopische Präparate und konservierte Tierkörper zum Einsatz. Am KIT Karlsruhe gäbe es eine reiche Palette an Alternativmethoden: Computersimulationen, Selbstversuche der Studenten an sich selbst („wodurch teilweise auch bessere Lernerfolge zu erzielen sind“) und humane Proben, welche für andere Zwecke nicht mehr verwendet werden.

Die Universitäten Hohenheim, Tübingen, Stuttgart, Ulm und Heidelberg gaben trotz mehrfacher Nachfrage keine Auskunft.

Weitere Informationen zum Biologie-Studium in Baden-Württemberg:
http://www.tierrechte-bw.de/index.php/tierversuche-48866/versuche

Aktualisierung Hochschulranking für Hamburg

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Von , 27. April 2015 21:10

Das AStA-Referat für Ökologie und nachhaltige Entwicklung der Uni Hamburg hat im Wintersemester zusammen mit Studierenden und Lehrenden den Tierverbrauch in den Fächern Biologie, Bio für Geowissenschaftler und Molecular Life Science recherchiert.

Dank ihrer Hilfe konnten wir daher das Hochschulranking aktualisieren.

Wir danken recht herzlich.

Das SATIS-Team

Jena: Aktionswoche gegen Tierversuche

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Von , 20. April 2015 22:03

Anlässlich des anstehenden „Internationalen Tages zur Abschaffung von Tierversuchen“ am 24. April läuft in Jena die „Aktionswoche gegen Tierversuche“ an der Universität. Die Veranstaltungsreihe wird von Nadine Müller, Eva Schimek, Stephan Renkler und Ingo Rätze organisiert.

Es gibt eine Ausstellung zu Tierversuchen in der Cafeteria Uni-Campus.

Zwischen 10 und 16 Uhr wurden heute bereits in den Räumen der Jungen Gemeinde Stadtmitte in der Johannisstraße 14, Lehrmaterialien für eine humane Mediziner-Ausbildung gezeigt.

Am Mittwoch, den 22.4. wird um 20 Uhr der Film „Unter Menschen“ gezeigt im Café Wagner gezeigt.

Aam Donnerstag um 19 Uhr wird es in der Cafeteria ein Forum zum Austausch und zur Vernetzung von StudentInnen geben.

Die Veranstaltungswoche schließt dann am Freitag, dem eigentlichen „Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche“ mit einer Demonstration. Beginn ist 16 Uhr auf dem Holzmarkt.

Quelle:
http://jena.otz.de/web/lokal/leben/detail/-/specific/8222-Aktionswoche-gegen-Tierversuche-8220-in-Jena-170644756

Befragung: Tierversuchsfreie Forschung ist immer noch eine Herausforderung

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Von , 20. April 2015 21:40

Seit einige Jahren vergibt das Kosmetik-Unternehmen LUSH den LUSH-Preis an auf dem Gebiet der Ersatzverfahren zu Tierversuchen. Insgesamt werden 250.000 britische Pfund auf Preisträger der fünf Kategorien Wissenschaft, Bildung, Lobbyarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchsforschung aufgeteilt.

Im Rahmen der Preisträgerverleihungen in der Kategorie Nachwuchsforschungen wurden die Preisträger zu ihren Erfahrungen und Eindrücken zu ihrem Forschungsumfeld befragt. Dabei stellte sich heraus, dass Nachwuchswissen-schaftler, die nicht bereits in Forschergruppen tätig sind, welche auf dem Gebiet der Tierversuchsersatzverfahren tätig sind, es schwer haben, ausreichend Unterstützung zu finden.

Auch berichteten Nachwuchswissenschaftler über Studienkollegen, die sich gleichgültig gegenüber Tierversuchen zeigen und unfähig seien, die institutionellen Ansichten zu beenflussen. Ferner beobachteten die befragten, dass Forschungsleiter nicht akzeptierten, dass tierversuchsfreie Verfahren überhaupt effektiv seien. Anderen käme Feindschaft entgegen, wenn sie die Effektivität und das Design von Tierversuchsstudien hinterfragten.

Der Bericht ist auf dem Online-Board PiLAS zu finden. Auch wurden die Ergebnisse der Befragung in ATLA, Ausgabe 42.6 (2014) publiziert.

Quelle:
http://www.frame.org.uk/young-researchers/
http://pilas.org.uk/43-1brown/

 

 

 

Sachsen und Tierversuchsalternativen: kleine Anfrage der Grünen

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Von , 13. April 2015 11:00

Im März hatte die Fraktion Bündnis 90/Grüne eine kleine Anfrage in den Sächsischen Landtag eingebracht. Gefragt worden war, wieviel Geld das Land für die Beschaffung von tierverbrauchsfreien Lehrmaterialien zur Verfügung stellt und, ob es den Einsatz von Alternativen zum Tierverbrauch gemäß der Eurpoäischen Tierversuchsrichtlinie EU/2010/63 unterstützt.
Gefragt wurde ferner, ob bekannt sei, dass es Kopperationen zur Nutzung von Spendertieren zwischen der Universität Dresden und derm Dresdener Zoo gäbe, und ob dieses Vorgehen von Seiten der landesregierung unterstützt werde.

Die nun vorliegenden Antworten vermitteln den Eindruck, dass sich die Landesregierung noch nicht ernsthaft mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Für „alternative Lehrmaterialien“ (wobei nicht näher bezeichnet ist, was sich dahinter verbirgt) werden für die Leipziger Veterinärmedizin zumindest 25.000 € aus Drittmitteln beschafft, für alle Studiengänge der Fakultät Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie gerade einmal 300 €!

Im Studiengang Medizin/Zahnmedizin wird darauf verwiesen, dass ja keine lebenden Tiere eingesetzt werden, was natürlich den Einsatz zuvor getöteter Tiere aus anderen Forschungsbereichen z.B. nicht ausschließt. Gesonderte Fördermittel für tierverbrauchsfreie Methoden werden nicht zur Verfügung gestellt.Der Landesregierung war bislang nicht bekannt, dass es eine Kooperation zwischen der Zoologie der Universität Dresden und dem Dresdener Zoo gibt, wonach verstorbene Spendertiere zur Verfügung gestellt werden.

Hier geht es zur aktualisierten Version des Ethik-Hochschulrankings: http://www.satis-tierrechte.de/uni-ranking/

Master-, Bachelor-Studenten oder medizinische Doktoranden in Tübingen gesucht

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Von , 4. Februar 2015 09:06

Das Zellbiologische Forschungslabor der Universitätsklinik für Orthopädie arbeitet in der Grundlagenforschung (Erforschung von Tumorerkrankungen) mit humanspezifischen Methoden – also tierversuchsfrei.

Gerade dort sind mehrere Abschlussarbeiten möglich. Leute: bewerbt Euch!!

Weitere Infos wie immer auf Invitrojobs.

 

 

 

Zwei neue Masterarbeiten auf InVitroJobs

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Von , 6. Dezember 2014 21:28

An alle Interessierten aus den Bereichen Biologie, Medizin, Veterinärmedizin, die an Ersatzverfahren zum Tierversuch mitarbeiten möchten und eine Masterarbeit suchen:

Zwei Masterarbeiten sind in Jena zu vergeben. Ziel der Forschung ist die Entwicklung humaner Gewebemodelle.

Genauere Informationen unter:

http://www.invitrojobs.de/index.php/de/angebote/studienabschlussarbeiten.html?task=view&id=176

und

http://www.invitrojobs.de/index.php/de/angebote/studienabschlussarbeiten.html?task=view&id=175

Viel Glück,

das SATIS-Team

 

 

Aufruf an Studenten und Praktizierende der Veterinärmedizin

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Von , 4. Dezember 2014 21:00

Für manche Tiermedizinstudierende stellt das dreiwöchige Pflichtpraktikum im Schlachthof eine große psychische und moralische Hürde dar. Auch fühlen sich Menschen, die sich für das Tiermedizinstudium interessieren, abgeschreckt durch dieses Praktikum und durch den großen Teil, den die Verwertung des Tieres als Produkt im Allgemeinen in diesem Studium spielt.

Wir von SATIS wünschen uns, dass das Tiermedizinstudium auch jenen Menschen offen steht, für die Tiere mehr als nur Lebensmittel darstellen und möchten Unterstützung bieten für diejenigen, die ihren Abschluss durch das psychisch herausfordernde Praktikum gefährdet sehen. Nach unseren derzeitigen Informationen ist es bisher nur einer Tiermedizinstudentin an den 5 deutschen Fakultäten gelungen, das Praktikum auf offiziellem Wege zu umgehen.

Gesucht sind weitere Tiermedizinstudierende und Tierärzt_innen, die uns ihre Erfahrungen mit dem Praktikum mitteilen möchten. Es ist uns ein Anliegen, den Präzedenzfall, wie er in München stattgefunden hat, zu wiederholen.

Bei Fragen und Gesprächsbedarf bezüglich des Schlachthofpraktikums kontaktiere bitte Barbara Weismann, Tierärztin.
Email: b.weismann[at]gmx.de

Das SATIS-Team

 

 

US-Militär ersetzt Tierverbrauch durch Simulatoren

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Von , 15. November 2014 22:29

Nach 30 Jahren Lobbyarbeit von amerikanischen Tierrechtsorganisationen hat das US-Militär zugestimmt, den Tiereinsatz auf sechs verschiedenen Übungsgebieten der medizinischen Ausbildung durch moderne Patientensimulatoren ab 2015 zu beenden.

Die modernen Simulatoren schulen die Mediziner besser für den Einsatz bei der Versorgung verletzter Soldaten und schützen zahlreiche Tiere davor, zu Übungszwecken Schnitt- und anderen Verletzungen erleiden zu müssen, die oftmals tödlich enden.

Im Boston Globe formulierte der Assistant Secretary für Verteidigung, Dr. Jonathan Woodson, dass „geeignete Simulator-Alternativen den Einsatz lebender Tiere in bestimmten Trauma- oder anderen Chirurgiekursen ersetzen können.“ Allerdings nicht in allen Übungen, weshalb die Tierrechtsorganisation PETA ihren Druck aufrecht erhalten will, damit das Militär auch solche Übungen ersetzt, in denen Tiere z.B. Brand- oder Schussverletzungen erleiden müssen, zu Ausbildungszwecken zerstückelt werden oder sonst wie zu Tode kommen.

Quelle und weitere Informationen:
Read more: http://www.peta.org/blog/victory-u-s-military-saves-countless-animals-lives/#ixzz3J7MTFVZV

Studieren mit Kind: Stipendium

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Von , 14. Oktober 2014 11:02

Für den Fall, dass die/der eine oder andere Student/in im Ausland gute Bedingungen für das tierversuchsfreie Studieren oder Forschen gefunden hat, kann ein Studierender mit Kind unter unter http://www.mawista.com/stipendium/ ein Auslandsstipendium beantragen.

Nicole Schmidt, Inhaberin und Koordinatorin des Projekts „Studieren mit Kind“ hat hier zu einen Artikel geschrieben, der hier gelesen werden kann:
http://www.mawista.com/blog/mit-kind-im-ausland-studieren/

Amerikanischer Veterinärmediziner entwickelt Behandlungs-Roboter

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Von , 7. September 2014 16:31

Dan Fletcher von der Cornell University in Ithaca, Bundestaat New York, hat künstliche Roboter-Haustiere entwickelt, mit denen er seinen Studenten knifflige Behandlungen für die spätere Berufspraxis beibringt, ohne dabei auf Tiere zurückgreifen zu müssen.

Ziel der Roboterentwicklung sei es gewesen, die erlernten kenntnisse in einem realen Fall umzusetzen und zu sehen, was dann passiert. Sie sollen entscheiden können, was in dem bestimmten Fall der beste Eingriff sei. Der Roboter verfügt u.a. über Puls, Herz und Herzschlag. Die Untersuchungen können über das Simulationscenter mitverfolgt werden, es gibt einen Video-Beobachtungsraum, in dem die Studenten ihren Komillitonen zu deren Behandlungsergebnis ein Feedback geben können.

Ein Roboter kostet 35.000 Dollar, aber auf Nachfrage sollen anderen Hochschulen Open Source Hardware und Softwareplattformen zur Verfügung gestellt werden, um ggf. einen eigenen Roboter entwickeln zu können.

Quelle und Video:
http://www.reuters.com/video/2014/09/02/robo-pets-make-training-real-for-veterin?videoId=341739149

Hier geht es zur Cornell Unicversität:
http://www.vet.cornell.edu/faculty/Fletcher/

 

 

9. Weltkongress zu Tierversuchsersatzverfahren in Prag

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Von , 1. September 2014 22:41

Vom 24. bis zum 28. August 2014 fand der diesjährige Weltkongress in Prag statt. Mehr als 1.000 Teilnehmer aus 49 Ländern präsentierten ihre Forschungsergebnisse zum Ersatz, zur Reduktion und zur Verfeinerung von Tierversuchen.

Wir waren Besucher des Weltkongresses und haben mit unserem Projekt InVitroJobs – Jobplattform und Arbeitsgruppennetzwerk ein Poster zum 5-jährigen Bestehen präsentiert.

 

Auf dem Kongress haben wir auch Dr. Hans Braun aus Marburg und einen seiner Mitarbeiter getroffen, die beide vor Ort ihre neu überarbeiteten Computersimulationsprogramme der Serie Virtual Physiology vorgestellt haben. Dr. Braun war Co-Chair in einer Session unter dem Titel „Innovative Teaching and Training Tools“ und hat in einem Vortrag über seine neu entwickelten Virtual Physiology Programme berichtet. Seit vielen Jahren wird die Programmserie in den Universitäten in der physiologischen Ausbildung eingesetzt und ersetzen den Einsatz von Tieren und verfeinern die Untersuchungsmethoden. Mit seinem Team hat er die Programme auf den neuesten technologischen und wissenschaftlichen Stand gebracht.

 


Nick Jukes von Interniche.

Auch einen weiteren, alten Bekannten haben wir getroffen: Nick Jukes von Interniche, der diesmal über seine Überzeugungsarbeit für tierverbrauchsfreie Lehrmethoden in Südafrika berichtet hat.

Einen Eindruck, was inhaltlich noch so los war, kann auf InVitroJobs nachgelesen werden:
http://www.invitrojobs.de/

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Von , 20. Juni 2014 09:25

Angehende Chirurgen können bei der Forschungsgruppe Innovative Surgical Training Technologies (ISTT) der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) das Operieren an der menschlichen Bandscheibe virtuell erlernen.

Das ISTT (http://www.istt.htwk-leipzig.de), ist Teil des Forschungszentrums der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig). Mitte Juni 2014 wurde dort zum ersten Mal ein Trainingskurs am „RealSpine“, dem Wirbelsäulensimulator, für angehende Chirurgen an dem dort entwickelten, hoch realistischen Simulator für die Lendenwirbelsäule durchgeführt. Assistenzärzte aus unterschiedlichen Kliniken trainieren dort eine Bandscheibenoperation und werden dabei von erfahrenen Chirurgen angeleitet.

Während früher an Humanpräparaten und Tiermodellen geübt wurde, kommen heute zunehmend Simulationssysteme wie der am ISTT entwickelte Lendenwirbelsimulator „RealSpine“ zum Einsatz. Trainingskurse an solchen realistischen Simulatoren ermöglichen es angehenden Chirurgen, sich bereits vor einem Eingriff am echten Patienten mit den komplexen Strukturen der Wirbelsäule vertraut zu machen und Risikostrukturen in diesem Bereich des Körpers zu identifizieren.

Ärzte am RealSpine-Simulator. Foto: Rebecca Schweier, ISTT/HTWK Leipzig

Ansprechpartner:
Prof. Dr. sc. hum Werner Korb, Forschungsgruppe Innovative Surgical Training Technologies, Telefon: +49 (0)341/3076-3100,
E-Mail: korb[at]istt.htwk-leipzig.de

Weitere Informationen (Pressemitteilung):
http://idw-online.de/pages/de/attachmentdata36731.pdf

Publikation in der aktuellen TIERethik

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Von , 4. Juni 2014 08:48

Unter dem Titel „Über die Notwendigkeit eines tierverbrauchsfreien Studiums – Die Ausbildung als Schlüssel zur Abschaffung von Tierversuchen“ haben Astrid und André Schmidt einen interessanten Aufsatz verfasst. Sie beleuchten darin, in welcher Form die gesamte Forschungslandschaft durch den Ausschluss tierversuchskritischer Personen beeinflusst wird.

Die Autoren weisen darauf hin, dass es einen großen Bedarf an der Aufklärung von Tierversuchen und tierversuchsfreien Verfahren gibt, um einen Wandel – weg von der Tierversuchswissenschaft – hin zu tierversuchsfreien Verfahren von unten, zu schaffen.

Dr. Astrid Schmidt war einige Jahre Projektleiterin von SATIS und ist heute für Interniche Deutschland zuständig. Sie verfügt über eine große Fachexpertise auf dem Gebiet der tierversuchsfreien Methoden in der Aus-, Fort- und Weiterbildung.

Dr. André Schmidt ist Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte – Tierversuchsgegner e.V., letzterer betreibt auch das Projekt SATIS. Dr. Schmidt ist Leiter der Arbeitsgruppe ›ex vivo-Toxikologie‹ im Placenta-Labor des Universitätsklinikums Jena, die es sich zur Aufgabe gemacht, mit humanen Plazenten Tierversuche in der Toxikologie zu ersetzen.

Hier geht es zum Abstract:

http://www.tierethik.net/Aktuelle-Ausgabe.6.html?eid=20&aid=0

Die Zeitschrift TIERethik versteht sich als Forum für die geisteswissenschaftliche Diskussion über den Umgang mit Tieren. Ziel ist es, das in weiten Teilen durch Funktionalisierung von Tieren geprägte gesellschaftliche Verhalten kritisch zu beleuchten. TIERethik wird vom Verein ALTEX Edition, Küsnacht ZH, Schweiz, herausgegeben.

Baden-Württemberg: Keine Tierversuche im Grundstudium

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Von , 24. Mai 2014 19:47

Der Landestierschutzbeirat für Tierschutz in Baden-Württemberg war sich in seiner letzten Sitzung im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz einig, dass es dringend geboten wäre, verstärkte Anstrengungen zur weiteren Reduzierung der Verwendung von Tieren in der wissenschaftlichen Lehre zu unternehmen. Auf Tierversuche im Sinne von § 7 Absatz 1 des Tierschutzgesetzes solle im Rahmen von Bachelor-Studiengängen verzichtet werden.

Dem Wunsch von Studierenden, ein tierfreies Grundstudium absolvieren zu können, solle ohne Nachteile für den Studienabschluss entsprochen werden. Die Lehrstätten sollten besonders dafür Sorge tragen, dass dort, wo die Verwendung von Tieren in der Lehre noch nicht verzichtbar ist, keine Tiere speziell für diesen Zweck gezüchtet oder erworben werden, sondern, dass Tiere verwendet werden, die aus anderen Gründen getötet werden müssen, berichtet das Ministerium für Ländliche Räume und Verbraucherschutz.

Im März war SATIS bei den Grünen in Baden-Württemberg zu Gast, um in einem Vortrag über die derzeitige Situation des Tierverbrauchs im Studium zu informieren.

Quelle: http://www.agrarheute.com/weniger-tierverbrauch-in-lehre

 

Satis auf WDR5

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Von , 23. April 2014 21:52

Anlässlich des morgigen Tages zur Abschaffung der Tierversuche haben wir heute dem Hörfunkt des Westdeutschen Rundfunks (WDR) in Köln ein Interview zum Thema Tierverbrauch im Studium, derzeitige Situation und Alternativen gegeben.

Das Interview soll morgen, Donnerstag den 24.4. zwischen 16 und 17 Uhr ausgestrahlt werden.

Wer Lust hat, kann in die Sendung Leonardo ja mal reinhören:
http://www.wdr5.de/sendungen/leonardo/sendeterminseiten/leo_sts344.jsp

Diskussionsabend: Düsseldorf tierversuchsfrei

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Von , 24. März 2014 14:45

Der Tierschutzverein Düsseldorf u.U. 1873 und der Verein Ärzte gegen Tierversuche laden am 8.4. ab 18 Uhr in den Bürgersaal in den Bilker Arkaden, 40217 Düsseldorf. Informiert wird über den Tierversuch und -verbrauch an den Universitäts Düsseldorf und die mangelnde Übertragbarkeit der Ergebnisse auf den Menschen.

Folgende Referenten nehmen teil:

Dr. med. Eva Kristina Bee von Ärzte gegen Tierversuche zum Thema „Irrtum Tierversuch“ Christina Ledermann vom Bundesverband Menschen für Tierrechte wird über „politische Maßnahmen für einen Paradigmenwechsel“ berichten. Gemeint ist ein Paradigmenwechsel vom Tierversuch weg hin zu den tierversuchsfreien Methoden.

Christine Janssen vom Deutschen Tierschutzbund wird einen Überblick über Tierversuche an der Heinrich-Heine-Universität geben.

Dr. med vet. André Menache wird die Zuhörer schließlich über die mangelnde Übertragbarkeit von Tierversuchsergebnissen auf den Menschen aufklären.

Zu jedem Themenbereich gibt es eine Fragerunde mit Diskussion.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wo: Bürgersaal in den Bilker Arkaden, 1. Etage (Stadtteilzentrum), Bachstraße 145, 40217 Düsseldorf
wann: 8. April 2014 von 18 Uhr bis 21 Uhr.

Kontakt:
Tierschutzverein Düsseldorf und Umgebung 1873
Fürstenwall 146
40217 Düsseldorf
Tel.: 0211-131928

Düsseldorf: Broschüre über Tierverbrauch, Tierversuche jetzt AStA-Schwerpunktthema

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Von , 24. März 2014 09:33

Studierende der Hochschule Düsseldorf haben eine eigene Broschüre über Tierversuche und Tierverbrauch herausgebracht.  Das Thema Tierversuche wurde im Düsseldorf zum Schwerpunktthema des AStA Referates für Hochschulpolitik erklärt.

Auch die Tierschutz AG der Universität Mainz kommt in einem kleinen Beitrag zu Wort.

Die Broschüre ist zu finden unter:
https://www.yumpu.com/de/document/view/23893167/transparenz-tierversuche-an-der-hhu

Die Tierschutz-AG Mainz ist auf Facebook zu finden unter:
https://www.facebook.com/Tierschutz.AG

 

 

 

Aktualisierung des Hochschul-Rankings im Bereich Humanmedizin

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Von , 13. März 2014 22:52

im Februar und März 2014 haben wir mal wieder bei den Lehrveranstaltern angerufen und gefragt, ob es in der Biologie für Mediziner und Physiologie für Mediziner noch Tier- oder Tierorganverbrauch gibt.

Befragt wurden die Veranstalter, die bei der letzten Umfrage noch Tiereinsatz hatten.

Bei dieser Gelegenheit möchten wir nochmal daran erinnern, dass die Aktualisierung auch von der Mithilfe der Studenten lebt.

Es wäre also schön, wenn Ihr uns per Mail Eure Erfahrungen mitteilt. Damit zukünftige Studenten sich vor Aufnahme eines Studiums informieren können.

Ethik-Ranking März 2014.

Virtual Physiology auf DPG-Tagung in Mainz

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Von , 12. März 2014 11:39

r. Hans Braun, Leiter des Labors für Neurodynamik des Instituts für physiologie der Marburger Universität wird gemeinsam mit seinem Team auf der kommenden Tagung der Deutschen Physiologischen Gesellschaft in Mainz die Weiterentwicklungen der beliebten Virtual Physiology-Serie präsentieren.

Bekannt ist Prof. Braun für die Entwicklung einer Reihe von Computersimulationsprogrammen für die Hochschullehre (Physiologie für Biologen, Mediziner und andere medizinverwandte Studienfächer).

Auf der Tagung vorgestellt werden eine neue, ausgereifte Version von SimHeart, eine erweiterte und verbesserte Version von SimNerv und eine speziell auf studentische Praktika ausgerichtete Version von SimNeuron.

Demo Versionen der überarbeiteten Prgramme sind verfügbar über http://virtual-physiology.com/. Wer frühere Demo Versionen abgerufen hat, braucht sich nicht erneut zu registrieren. Die alten Zugangsdaten gelten weiter
ebenso die Lizensierungsfiles oder Installationsdateien.

Hier geht es zur Tagung vom 13. bis 15.3.14:
http://www.dpg2014.de/

Kontakt:
http://www.uni-marburg.de/fb20/physiologie/ags/braun

April 2014: Internationale Konferenz zu Themen der Bildung im Bereich Wissenschaftstechnologien (SCITEED)

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Von , 4. März 2014 09:35

Vom 24. bis 27. April findet in Fethiye-Muğla (Türkei) ein Kongress zu verschiedenen Themen der Bildung statt.

Es werden verschiedene Forschungsergebnisse vorgestellt und Berichte diskutiert, die physochologische Aspekte des Lernens in der Wissenschaft beleuchten.

Wie wird Lernen derzeit in den Bereichen Pharmazie, Biologie, Mathematik, Medizin, Chemie, Physik und anderen Fächern vermittelt? Es bietet sich eine Möglichkeit, auch das Thema neue Methoden als Ersatz zum Tiereinsatz in der Aus- und Fortbildung zu thematisieren.

Der Kongress wird in Verbindung mit dem 4th International Advances Physics & Materials Science Congress veranstaltet.

Weitere Informationen: http://www.sciteed.org/
Bei Fragen bitte wenden an: chair@sciteed.org

Heidelberg: Virtueller Seziertisch

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Von , 23. Februar 2014 18:37

Eine neue Anatomie-Software verhilft Heidelberger Medizinstudierenden zu einem besseren Überblick im menschlichen Körper. Parallel zum traditionellen Präparieren können sie auf neuen Monitoren am Präparationstisch dreidimensionale Bilder aller Körperregionen betrachten und sich damit leichter orientieren, heisst es in einer kürzlich erschienenen Pressemitteilung.
Das Besondere: Seit diesem Wintersemester erstellen die Erstsemester 3D-Ansichten mit Hilfe des Lernprogramms selbst. Grundlage sind schichtweise Röntgenaufnahmen der Leiche mit Hilfe der Computertomographie (CT). Studierende höherer Semester arbeiten schon bei der Aufnahme der CT-Bilder mit und bereiten so optimal die spätere Präparation vor. Mit rund 300.000 Euro hat die Klaus Tschira Stiftung die Anatomie-Software gefördert.

Die Studierenden begleiten den gesamten Prozess: Sie lernen wie ein CT gemacht wird, bearbeiten die Daten mit der neuen Software und schauen sich die dreidimensionalen Ansichten am Computer ihres Präparationstisches oder an einem der zwei tischgroßen horizontalen Bildschirme des Instituts an. Am Bildschirm lassen sich Organe, Blutgefäße und Knochen darstellen und Schicht für Schicht freilegen – das veranschaulicht die Anatomie schon vor der „realen“ Präparation.

Das Seminar Virtuelle Anatomie wurde im Wintersemester 2007 / 2008 – ebenfalls gefördert durch die Klaus Tschira Stiftung – bundesweit erstmalig durchgeführt und ist bei den Studierenden sehr beliebt. Es wird seitdem kontinuierlich ausgebaut und verbessert.

Weitere Informationen: www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse
Institut für Anatomie und Zellbiologie: http://www.ana.uni-heidelberg.de/

e-Learning mit mobilen Apps

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Von , 20. Februar 2014 15:35

Zwar haben wir schon einmal drüber geschrieben, aber an dieser Stelle sei an die Möglichkeit erinnert, dass es mobile Apps für das Smartphone oder das iPhone gibt, mit denen sich die Sezierung eines Frosches auf virtueller Basis erlernen lässt.

Als grafische Darstellung unter http://frogvirtualdissection.com/ und als Videobilder unter http://frog.edschool.virginia.edu/Frog2/Dissection/Setup/setup1.html lässt sich das Aufschneiden von Tieren erlernen, ohne dafür Tiere tatsächlich töten zu müssen.

Frog dissection kostet inzwischen nur noch 3 Dollar 99. Bei Net Frog Dissection ist auch ein Quiz dabei.

Eine dritte Variante für apple-Liebhaber: Die Firma Froguts hat ebenfalls eine Computersimulation von Froschdissektionen entwickelt, die man sich auf sein iPhone herunterladen kann (http://www.froguts.com/products/mobile.html). Neben den mobilen Apps bietet die Firma auch Online-Schulungen an. Das Ganze ist für Oberschüler und Studenten gedacht.

Weitere Infos gibt es auf unserer Website unter: http://www.satis-tierrechte.de/alternativen/e-learning/#Apps

 

 

 

Scills Lab-Symposium an der TiHo

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Von , 16. Januar 2014 15:52

Vom 30. bis 31. Januar 2014 findet das erste „VetMed Skills Lab Symposium“ im Clinical Skills Lab der TiHo statt. Marc Dilly, PhD, Leiter des Clinical Skills Labs, und Dr. Jan Ehlers, Leiter des TiHo-Kompetenzzentrums für E-Learning, Didaktik und Ausbildungsforschung der Tiermedizin, diskutieren mit Experten anderer tiermedizinischer Bildungsstätten den Einsatz von Modellen und Simulatoren in der tiermedizinischen Ausbildung im deutschsprachigen Raum.

In den Clinical Skills Labs können Studierende der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) praktische Fähigkeiten wie Injektionen oder Blutentnahmen an Modellen und Simulatoren trainieren.

Das Symposium geht über zwei Tage:

Am 30. Januar stellen die Referenten verschiedene Skills Lab-Konzepte in der Human- und Tiermedizin vor, geben mittels Demonstrationen einen Überblick über die einzelnen Stationen des Clinical Skills Labs und widmen sich in einem Workshop dem Nutzen der Low-fidelity-Simulation.

Am 31. Januar beantworten die Wissenschaftler Fragen rund um Patentierung und Produktvermarktung. Im Anschluss werden Prüfungsformate, mit denen klinische Fertigkeiten bewertet werden können, vorgestellt und diskutiert.

Eine Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten.

Weitere Informationen und Programm:
http://www.tiho-hannover.de/studium-lehre/clinical-skills-lab/aktuelles/

Leipziger Innovationspreis für Ersatzverfahren zum Tierverbrauch in der Ausbildung

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Von , 16. Januar 2014 14:43

Der Leipziger Innovationspreis für Tiermedizin 2014 geht in diesem Jahr an die Forschungsgruppe von Prof. Dr.  Christoph Mülling, Dr. Jenny Hagen, Dr. Dora Bernigau und Dr. Anke Hoffmann vom Veterinär-Anatomischen Institut Leipzig. Sie haben gemeinsam mit der Firma Effigos eine Software mit einer dreidimensionalen Darstellung des Pferdehufs entwickelt, den  „Hoof Explorer“. „Studierende nutzen es im Unterricht, Tierärzte können es für die Weiterbildung nutzen, Hufschmiede weltweit haben sich begeistert geäußert, aber auch Physiotherapeuten und Osteopathen sowie nicht zuletzt Pferdebesitzer und -liebhaber können sich intensiv mit dem Pferdehuf beschäftigen“, heisst es in der heutigen Pressemitteilung dazu.

Ein Anerkennungspreis geht zudem an die an Tierärztin Anne Weißmann aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Almuth Einspanier vom Veterinär-Physiologisch-Chemischen Institut für deren Forschungsprojekt zur frühzeitigen Bestimmung des Geschlechts von Hühnerembryos. Damit müssen männliche Küken nicht mehr nach dem Schlupf zerschreddert werden, weil sie als Legehennen nicht in Frage kommen.

Beide Preise werden heute anlässlich der Eröffnung des 7. Leipziger Tierärztekongresses verliehen.

Quelle:
http://idw-online.de/pages/de/news569368

Kontaktmöglichkeiten:

Prof. Dr. Christoph Mülling
Veterinäranatomisches Institut
Telefon: +49 341 97-38031
E-Mail: c.muelling[at]vetmed.uni-leipzig.de
Web: http://www.anatomie.vetmed.uni-leipzig.de

Prof. Dr. Almuth Einspanier
Telefon: +49 341 97-38102
E-Mail: einspanier[at]vetmed.uni-leipzig.de
Web: http://www.vmf.uni-leipzig.de

Neues Trainingsmodell für Bandscheiben-OP

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Von , 21. November 2013 09:19

Foto: Ben Andrack/ISTT

Wissenschaftler der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig), Forschungsgruppe Innovative Surgical Training Technologies (ISTT), haben ein Simulationssystem für das Üben einer Bandscheiben-OP entwickelt.

Das Modell besteht aus einen menschlichen Rücken konstruiert aus verschiedenen Kunststoffen, künstlichem Blut und einer Steuerungselektronik. Das Modell ist die völlig überarbeitete Version eines Prototyps von 2012 und soll in Kürze marktreif sein.

An diesem Modell können angehende Chirurgen früher und kostengünstiger das Operieren üben als es heute in der Ausbildung üblich ist.

Weitere Informationen:
http://www.htwk-leipzig.de

http://idw-online.de/pages/de/news562520

 

Neue Masterarbeit am Fraunhofer IGB in Stuttgart

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Von , 4. November 2013 19:53

am renommierten Fraunhofer Institut für Grenzflächen und Verfahrenstechnik (IGB) in Stuttgart ist aktuell wieder eine Masterarbeit zu vergeben. Das Angebot richtet sich an eine(n) Biologen/in oder verwandte Fächer.

Es ist eine Molekular- und zellbiologische sowie virologische Analyse der Morphogenese von Herpesviren, insbesondere Herpes simplex virus-1 durhzuführen

Weitere Informationen auf InVitroJobs unter:

http://www.invitrojobs.com/

SimMan Essential: Simulationstraining mit Erwachsenen-Ganzkörpersimulator

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Von , 4. November 2013 19:39

Das Unternehmen Laerdal bietet mit dem SimMan Essential einen realistischen kabellosen Erwachsenen-Ganzkörpersimulator.  Das Gerät ist für das Rettungswesen, die Intensivmedizin und den militärischen Übungseinsatz gedacht.

Die Simulator-Variante Sim Man Essential Bleeding bietet umfassende klinische Funktionen zur Übung im Bereich des Airway-, Atem-, Herz- und Kreislaufmanagements.  Der Simulator verfügt über ein internes Blutsystem für das Traumtraining im Freien.

Weitere Informationen unter: http://www.laerdal.com/de/essential#/Info

International Conference on Education Reform and Modern Management 2014 in Thailand

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Von , 4. November 2013 19:01

Vom 11. bis 12. Januar 2014 findet im Thailändischen Phuket die International Conference on Education Reform and Modern Management statt. Es ist sicher eine Gelegenheit, neue tierverbrauchsfreie Verfahren in der Aus-, Fort- und Weiterbildung anzubieten.

Weitere Informationen: http://www.ermm.org/

 

 


 


Linz: InterNICHE stellt Erfolge in Usbekistan und Kirgisien vor

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Von , 22. September 2013 09:51

InterNICHE, das internationale Netzwerk für humane Ausbildung ist Kooperationspartner von SATIS. Auf dem Linzer Kongress zu Tierversuchsalternativen berichtete auch InterNICHE über ihre Tätigkeit und aktuellen Erfolge.

In Zusammenarbeit mit dem Ukrainischen Kooperationspartner Dmitry Leporsky konnte Nick Jukes, InterNICHe-Koorinator, ein zweitägiges Seminar gemeinsam mit kirgisischen und usbekischen Universitäten organisieren, im Rahmen dessen Alternativen und Demostrationen zu tiereinsatzfreien Methoden in der Ausbildung gezeigt werden konnten. Die Veranstaltungen waren sehr gut besucht, rund 170 Interessierte kamen täglich.

Quelle: The International Network for Humane Education

Kleine Projektförderung über Crowdfunding

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Von , 29. August 2013 14:08

Laborarbeit und Teilnahmen an Kongressen kostet Geld. Warum sollte ein Student, der auf dem Gebiet der Tierversuchsersatzverfahren seine Masterarbeit schreiben will, sich nicht über Crowdfunding finanzieren lassen? Dafür gibt es seit einiger Zeit entsprechende Plattformen.

Seit einigen Jahren gibt es nach amerikanischem Vorbild auch in Deutschland Plattformen, die sogenannte „Schwarmfinanzierungen“ (Crowdfunding) organisieren. Eine dieser Plattformen ist Sciencestarter, die – wie die Betreiber schreiben – erste deutschsprachige Crowdfunding-Community für die Wissenschaft unter dem Dach von Startnext Network. Sciencestarter ist offen für alle, die Projekte aus dem Bereich Wissenschaft, Forschung und Wissenschaftskommunikation realisieren wollen. Seit November 2012 gibt es diese Plattform.

Sciencestarter ist ein Projekt der berliner gemeinnützigen GmbH „Wissenschaft im Dialog“, deren Mitglieder und Partner hier nachgelesen werden können.

Nach den Richtlinien muss ein Förderprojekt die methodische Suche nach neuen Erkenntnissen beinhalten, das Ziel haben, allgemeingültige Gesetzmäßigkeiten zu finden, müssen nach wissenschaftlichen Prizipien ablaufen sowie überprüfbar und reproduzierbar sein.

KEINEN Erfolg auf Finanzierung haben u.a. solche Projekte, die Ethik und/oder Tierversuchskommission bedürfen – Projekte, die sich mit Tierversuchsersatzverfahren beschäftigen, erfüllen also in dieser Hinsicht schon einmal die Kriterien.

Zu bedenken ist allerdings, dass die Forschung im Vorfeld bereits offen gelegt wird und Crowdfunding eine demokratische Finanzierungsmöglichkeit ist – die Finanzierer haben durch ihre Entscheidung, welches Bewerberprojekt sie finanzieren, auch ein Mitspracherecht. Auch ist schwer einzukalkulieren, ob jemals die erwünschte Summe in der Höhe zustande kommt. Sicher ist es eine gute Idee für Studenten, die auch mit einem schmalen Buget gut zurechtkommen. Die Nutzung von Sciencestarter ist kostenfrei.

Natürlich kann man nicht nur eine Projektfinanzierung beantragen, sondern auch unterstützen.

Quelle: http://www.sciencestarter.de/home.html
http://www.spiegel.de/

Die Guidelines sind hier nachzulesen:
http://www.sciencestarter.de/Infos/Guidelines.html

ÄgT: Neue Internetseite für ein tierleidfreies Studium

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Von , 6. Juli 2013 11:10

Der Verein Ärzte gegen Tierversuche eine dreisprachige Website auf Russisch, Ukrainisch und Deutsch mit Informationen für ein tierleidfreies Studium veröffentlicht.

Ärzte gegen Tierversuche verfolgen seit Jahren ein äußerst erfolgreiches Osteuropaprojekt, bei dem Institute, hauptsächlich in der Ukraine, mit tierverbrauchsfreien Lehrmethoden ausgestattet werden. 36 osteuropäische Institute beteiligten sich bereits daran.

Die Unis erhalten Laptops, Beamer, Multimediaprogramme und Videofilme.Im Gegenzug verzichten diese per Vertrag auf Tierversuche in der studentischen Ausbildung. Dadurch werden jedes Jahr rund 35.000 Tiere vor einem qualvollen Tod bewahrt, hauptsächlich Frösche und Ratten, aber auch Mäuse, Kaninchen, Meerschweinchen, Hunde und Katzen.

Außerdem unterstützt der Verein in Zusammenarbeit mit InterNICHE Projekte in Russland, Usbekistan und Kirgisien, finanziert russischsprachige Lehrfilme zu Ersatzverfahren des Tierverbrauchs in der Lehre.

Hier geht es zur dreisprachigen Website:
http://www.ukraine-projekt.de/
Ärzte gegen Tierversuche:
http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/

Neu: Demoversion von Simulationsprogramm Simnerv

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Von , 21. Juni 2013 17:27

Neben dem Programm „SimMuscle“ und „SimNeuron“ gibt es nun auf der Website Virtual Physiology des Instituts für Physiology der Universität Marburg auch eine Demo Version von „SimNerv“ mit erweitertem Funktionsumfang zum Downloaden. Neu ist auch ein Link zu einer vorläufigen html Version von „SimHeart“.

Die Programme bieten die tiereinsatzfreie Alternative im Studium der Medizin, Veterinärmedizin, Biologie und verwandter Fächer – überall dort, wo das Fach Physiologie vermittelt wird.

Mit den Neuauflagen der Module knüpfen die Marburger Entwickler an die früheren Erfolge mit der bekannten Serie Virtual Physiology, erschienen im Thieme Verlag, an und haben die Programme ausgebaut und verbessert.

Weitere Informationen unter: http://www.virtual-physiology.com/

 

 

InVitroJobs am Deutschen Institut für Ernährungswissenschaften

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Von , 15. April 2013 09:22

Unter reger Teilnahme zahlreicher DoktorandInnen, WissenschaftlerInnen und TAs gab Christiane Hohensee, Leiterin von InVitroJobs, dem Portal für die tierversuchsfreie Forschung, Einblicke in die tierversuchsfreie Forschung am Deutschen Institut für Ernährungswissenschaften in Potsdam.

Vorlesung 120413 am DiFE
Quelle: Christiane Hohensee

LUSH Preis 2013 zu Tierversuchsersatzverfahren aus

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Von , 15. April 2013 08:45

Das Kosmetik-Unternehmen LUSH vergibt auch in diesem Jahr wieder den Preis auf dem Gebiet der Ersatzverfahren zu Tierversuchen mit dem Ziel, den bahnbrechenden Durchbruch gemäß der neuen Teststrategie „Toxikologie des 21. Jahrhunderts“ (Tox21c) in der Giftigkeitsprüfung zu erzielen mit neuen humanspezifischen Methoden ohne Tierversuche. Das Preisgeld beträgt insgesamt 250.000 Pfund.

Vergeben werden soll der Preis entweder in einer Summe als sogenannter „Black Box“-Preis, wenn in einem Jahr ein Schlüssel-Durchbruch auf dem Gebiet der Toxizitätsprüfung erzielt worden ist. Gibt es keinen bahnbrechenden Erfolg, so wird der Preis in 5 Kategorien aufgeteilt und je 50.000 Pfund verliehen.

Kategorien:
– Wissenschaft
– Fort- und Weiterbildung
– Lobbying
– Öffentlichkeitssensibilisierung
– Nachwuchswissenschaftler

Es werden die effektivsten Projekte und Personen ausgezeichnet, die an dem Ziel der Ersatzverfahren zu Tierversuchen in der Produktsicherheitstestung arbeiten.

Bewerben können sich Einzelpersonen oder Forschergruppen weltweit.

Im letzten Jahr war Nick Jukes mit seinem Projekt Interniche einer der Preisträger.

Eingangsschluss für Vorschläge ist der 15. Juli 2013.

Mehr Informationen: http://www.lushprize.org/awards/

Zwei neue Abschlussarbeiten beim Fraunhofer IGB

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Von , 21. März 2013 10:55

Liebe Stellensuchende,

sowohl beim Fraunhofer-Institut für Grenzflächen und Bioverfahrenstechnik in Stuttgart  sind Diplom- oder Masterarbeiten anzufertigen, die mit der Entwicklung von in vitro-Verfahren in Zusammenhang stehen.

Einfach mal reinschauen auf InVitroJobs unter:

http://www.invitrojobs.com/index.php/de/angebote/studienabschlussarbeiten.html?task=view&id=149

und

http://www.invitrojobs.com/index.php/de/angebote/studienabschlussarbeiten.html?task=view&id=150

 

 

 

USA: Congress verlangt Alternativplan zum Tiereinsatz bei der Medizinerausbildung beim U. S. Militär

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Von , 1. März 2013 16:20

Auf Druck der Tierrechtsorganisation PETA muss sich das das amerikanische Militär für die Nutzung von Tieren in der medizinischen Ausbildung rechtfertigen.

Präsident Omama unterzeichnete diese Woche eine Vorlage, nach welchem das Verteidigungsministerium erklären soll, wie es dem Ziel des Ausbaus humanerer und effektiverer Trainings-Methoden bei der Medizinerausbildung näher kommen will. Derzeit werden jedes Jahr tausende Ziegen und Schweine in grausamen medizinischen Trainungsversuchen erst verstümmelt und dann zu Übungszwecken behandelt.

Bis heute musste das Pentagon dem Gesetzgeber einen Plan vorlegen, wie sie die Tiertötungen zur Schulung in sogenannten „combat medics“ zur Behandlung von schweren Gliedmaßenverletzungen und Schusswunden langsam auslaufen lassen will. Inzwischen gibt es Alternativen in Form von Simulatoren. Das Militär soll außerdem genauer darlegen, so die Vorlage, ob der Verzicht auf den Tiereinsatz in diesem Training zur einer „reduzierten Kompetenz in medizinischen Gefechtsnotlagen führen könnte“.

In den letzten Jahren wurde in den zivilen medizinischen Kursen aus ethischen Gründen der Gebrauch in Tieren verworfen, weil humanspezifischere Simulatoren mit schnell herausfließender blutähnliche Flüssigkeit und anderen ähnlichen Reaktionen, die dem verwundeten menschlichem Körper näher kommen, verfügbar sind.

Quellen:
http://www.washingtonpost.com/
http://sunsetdaily.wordpress.com/

Spielerisch: Angehende Chirurgen können ihre Geschicklichkeit durch Videospiele verbessern

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Von , 1. März 2013 15:47

Italienische Mediziner berichten im Journal „PLoS One“, dass regelmäßiges Spielen mit der Nintendo-Konsole Wii die Auge-Hand-Koordination bei  sogenannten laparoskopischen Operationen steigern kann. Gemeint sind damit endoskopische Eingriffe, bei denen der Arzt durch kleine Schnitte in der Haut mit langen Stäben Instrumente, Licht und eine Videokamera in den Körper schiebt und so operiert.
In drei weiteren Studien soll der Effekt von Wii-Training auf die Geschicklichkeit für das laparoskopische Operieren ebenfalls belegt worden
sein.

Allerdings soll jede Art Erfahrung mit Computer- oder Videospielen die Leistungen beim Operieren im virtuellen Modell verbessern, was
den Schluss nahe legt, dass es vorteilhaft wäre, eine „Übungskonsole“ als Ersatz zu Übungen am Tier für angehende Operateure zu entwickeln.

Quelle: http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/endoskopie-wii-trainiert-chirurgen-fingerfertigkeit-a-886199.html

 

 

 

Neues Angebot für studentische Hilfskraft !

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Von , 25. Februar 2013 13:53

Das Fraunhofer Institut für Grenzflächen und Bioverfahrenstechnik (IGB), Abteilung Molekulare Biotechnologie, sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/einen Studierende/Studierenden als Studentische Hilfskraft im Bereich Molekulare Zelltechnologie.

Mehr Informationen auf InVitroJobs

ICAS Konferenz in Karlsruhe

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Von , 22. Februar 2013 12:01

In absehbarer Zeit wird die nächste European Conference on Critical Animal Studies in Karlsruhe stattfindet. Das Thema wird sich mit der wissenschaftstechnologischen Entwicklung und Critical Animal Studies beschäftigen.

ICAS heisst Institute for Critical Animal Studies. Das Institut fördert kritische Studien mit dem Ziel, die Beherrschung und Unterdrückung von Tieren zu beenden und Erkenntnisse aus der Hochschulbildung in eine umfassendere Umwelt zu übertragen unter Berücksichtigung aller Arten.

ICAS meint, dass vier Intitiativen, wie Konferenzen, Debatten, Forschung und Netzwerkbildung durch Fakultätsgruppen und studentische Gruppen zu akademischen und sozialen Veränderungen führen können. Hierzu gehören Campus-Aktivitäten wie die Arbeit mit Studenten, mit der Fakultät zu den Themen vegane Ernährung am campus ebenso wie zur Abschaffung der Tierhaltung zu Zwecken der Unterhaltung und die Beendigung des von Tiereinsatzes in Versuchen und zur Sezernierung.

Der Kongress ist für Aktive auf diesem Gebiet sicher lohnenswert – also wegen des Termins immer mal wieder auf der Website nachsehen.

Weitere Informationen https://dimde.monoceres.uberspace.de/icas/

Heidelberg: Interaktiver Seziertisch

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Von , 19. Februar 2013 08:25

In den Präpariersälen des Instituts für Anatomie der Universität  Heidelberg stehen seit kurzem zwei High-Tech-Geräte, mit denen Studenten interaktiv das Sezieren erlernen können.

Die Tische zeigen die lebensgroße, dreidimensionale Darstellung eines Menschen. Mit dem Finger lässt sich der virtuelle Körper drehen, quer oder längs schneiden, Gewebsschichten entfernen, Organe von allen Seiten betrachten und einzelne Bereiche vergrößern. Auch kranke Organe wie Tumoren lassen sich hier studieren. Die virtuellen Darstellungen stammen aus 3D-Computertomographiedaten von Körperspendern, die seziert werden sollen.

Die virtuellen Leichen sind jedoch nur eine Ergänzung zum Präparieren von toten Körpern. Die Studenten lernen, indem Sie die Computertomografie-Situation mit der Situationen an toten Körper vergleichen können.

Quelle: http://www.fr-online.de/

Portugal: Erste Internationale Konferenz über Alternativen zu Tierversuchen

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Von , 21. Januar 2013 16:38

Die Portuguese Society for Humane Education (SPEdH) organisiert die erste Internationale Konferenz über Alternativen zu Tierexperimenten. Sie wird vom 26. bis 27. Januar 2013 im Fernando Lopes-Graça Auditorium des Fórum Municipal Romeu Correia in Almada stattfinden.

Ziel der Konferenz ist die Förderung der Debatte und Informationsaustausch zu Richtlinien der Alternativen und des Tierverbrauchs in Forschung, Testverfahren und Aus- und Weiterbildung, unter besonderer Berücksichtigung der Ersatzverfahren.

Das Programm umfasst Keynote Sessions mit Prof. Marc Bekoff und Prof. Horst Spielmann. InterNICHE Koordinator Nick Jukes wird über die besten Praktiken und Alternativen im Bereich der Aus- und Weiterbildung sprechen.

Eine Multimedia-Ausstellung von INTERNICHE zu Alternativen wird praktischen Zugang zu Software, Modellen, Dummies und Simulatoren ermöglichen.

Weitere Informationen: http://www.icaae.com/

Vorlesung über Tierversuchsersatzverfahren an Ruhr-Universität Bochum

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Von , 21. Januar 2013 15:31

Gleich zu Beginn des Jahres hielt André Schmidt, Vorstandsmitglied beim Bundesverband Menschen für Tierrechte, am 15. Januar an der Ruhr-Universität Bochum für Studenten der Biologie, Biochemie und Chemie.

André Schmidt bei der Vorlesung über Tierversuchsfreie Methoden am 15.1.13 an der RUB

Quelle: André Schmidt

Unter dem Titel „Tierversuche und Alternativen“ informierte er die Studenten über die neuen Verfahren.
Die Resonanz war sehr positiv, mit einigen Studenten waren einer intensiveren und längerfristigen Kontaktpflege interessiert.

Übungsgeräte für das endoskopische Operieren

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Von , 2. Januar 2013 20:56

Lübecker Ärzte haben jetzt eine günstige Übungsbox für den Mediziner-Nachwuchs entwickelt, mit der sie die endoskopische Operation üben können.

Neu an der Toolbox ist vor allem, dass die Lübecker Ärzte alles aus einer Hand günstig anbieten: Sie haben nicht nur die Box gebaut, sondern auch ein passendes Lernkonzept inklusive Anleitungsvideos entwickelt. Das Komplettpaket soll es für unter 2000 Euro geben – ein Preis, der auch für kleine Krankenhäuser bezahlbar erscheint. Prototypen erproben die Lübecker Entwickler derzeit noch in der eigenen Klinik.

Quelle: Spiegel online

InterNICHE erhält LUSH-Preis

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Von , 27. November 2012 10:41

Das Internationale Netzwerk InterNICHE, (www.interniche.org), ist unter den diesjährigen Gewinnern des Anti- Tierversuchs-Preises der Kosmetikfirma LUSH. Der Preis ist insgesamt mit 250.000 Britischen Pfund (GBP) dotiert, InterNICHE gewann in der Kategorie „Ausbildung“ 25.000 GBP.

Die Jury aus anerkannten Wissenschaftlern und Experten wählt jährlich Projekte aus, die sich auf den vollständigen Ersatz von Tierversuchen fokusieren (statt dem ‚3R‘-Prinzip). Die ausgezeichnete Arbeit von InterNICHE wurde von der Jury sowohl für die Verbesserung der Lehre und die Rettung zahlloser Tiere in der Ausbildung bewertet, als auch für den deutlich spürbaren Einfluss auf Forschung und Testung. InterNICHE-Koordinator Nick Jukes versteht die Würdigung als „Anerkennung der zentralen Rolle einer humanen und ethischen Ausbildung. Absolventen, die anhand innovativer humaner Methoden ausgebildet wurden und deren Kritikfähigkeit und Mitgefühl nicht durch Tiereinsatz im Studium eingedämmt wurde, bringen die Wissenschaft mit ihren Fähigkeiten erst wirklich ins 21. Jahrhundert.“

Kontakt und weitere Informationen:

InterNICHE:
www.interniche.org (PM unter News)
Ansprechpartner: Nick Jukes per Mail über: coordinator@interniche.org
Tel. +44 7552 972 770 (Achtung: 2 Stunden zeitversetzt zu Greenwich Mean Time)

Lush Prize:
www.lushprize.org, Video: http://www.youtube.com/

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