Erstes studentisches Journal der Gesundheitsberufe

Mit dem 2020 gegründeten digitalen Journal Berlin Exchange Medicine (BEM), dem ersten Fachjournal von Studierenden für Studierende aller Gesundheits- und Lebenswissenschaften im deutschsprachigen Raum, sollen festgefahrene Strukturen beim wissenschaftlichen Publizieren aufgebrochen werden. Damit kann bereits der wissenschaftliche Nachwuchs publizieren und lernen, Arbeiten zu begutachten.

Das Journal ermöglicht Studierenden, niederschwellig in das wissenschaftliche Arbeiten einzusteigen, mit intensiver Betreuung und ohne Druck. Studierende können Bachelor-, Master-, Doktor-, Haus-, Projektarbeiten und auch eigene wissenschaftliche Arbeiten zur Publikation einreichen. Das Besondere: Die wissenschaftliche Begutachtung, das sogenannte Peer-Review, läuft öffentlich und transparent und durch Studierende selbst ab.

Das derzeit 30-köpfige Team hinter BEM will damit gängige Schwachstellen des herkömmlichen Publizierens adressieren. Wissenschaftliches Publizieren findet für gewöhnlich hinter verschlossenen Türen statt. Bei BEM ist der Publikationsprozess von Anfang an transparent. Auf Wunsch kann der Versuchsaufbau oder die Fragestellung beurteilt werden. So erhalten die Studierenden schon zu Beginn Feedback. Der Prozess des Begutachtens als Open Review ist öffentlich zugänglich, was nicht Standard ist bei Journalen.

BEM bietet zudem einen dreitägigen »Peer-Review-Crashkurs« an, in dem Studierende lernen, wie man eine wissenschaftliche Arbeit richtig begutachtet.

Weitere Informationen unter: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/wissenschaftliches-publizieren-neu-denken-132654/

Dieser Beitrag wurde unter Aktuelles veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.