Tierverbrauch im Studium: Keine Nachteile für Gewissensfreiheit

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An der Johannes Gutenberg-Universität Mainz besteht ab dem Sommersemester 2012 keine Verpflichtung mehr, Tiere zu sezieren. Das Wissenschaftsministerium teilt nun in der Antwort auf eine Kleine Anfrage der SPD Details zur Ausgestaltung des Alternativenprogramms mit. Daraus geht hervor, dass das Entwicklungsprogramm zur praktischen Umsetzung neuer Alternativen finanziell gesichert ist und verstärkt fortgesetzt werden soll. Großes Manko bleibt aber, dass bei Studierenden, die das Alternativprogramms zum Sezieren nutzen, ein Vermerk ins Zeugnis kommen soll, der für sie evtl. Nachteile haben könnte. SATIS hat sich nun nochmals an die Universitätsleitung wie auch an die Ministerien in Rheinland-Pfalz gewandt und gefordert, dass durch Alternativen und Gewissensfreiheit keine Nachteile entstehen dürften. Darüberhinaus wies SATIS auf die mögliche Verwendung von Spendertieren hin, wodurch auch im Alternativprogramm seziert werden könnte und der Vermerk im Zeugnis überflüssig würde.

Kleine Anfrage der rheinland-pfälzischen SPD
Anschreiben des Bundesverbandes an die Universität Mainz (PDF)
Anschreiben an die Ministerien in Rheinland-Pfalz (PDF)

 

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