Masterstudiengänge

Auf dieser Seite sollen in Vernetzung der beiden Projekte InvitroJobs und SATIS Masterstudiengänge und Fachrichtungen zusammengefasst werden, die einen Einstieg in die tierversuchsfreie Forschung und Entwicklung erleichtern. Die folgende Auflistung ist als Übersicht möglicher Studienrichtungen zu verstehen, die zum Teil nicht im Ethik-Hochschulranking erfasst sind. Nach unserem derzeitigen Recherchestand sind diese Vertiefungsrichtungen tierverbrauchsfrei, sollten uns anderweitige Informationen zukommen, würden wir entsprechende Hinweise anfügen bzw. den betroffenen Eintrag löschen. Bitte erkundigen Sie sich darum immer auch selbst nach den Studieninhalten. Voraussetzung ist zumeist ein Bachelor in einer Natur- oder Lebenswissenschaft.

Arbeitsgruppen, die mögliche Master- und andere Abschlussarbeiten anbieten sowie freie Stellen und Gesuche finden Sie unter www.invitrojobs.de.

Mainzer Alternativprogramm ist kein Karrierehindernis

Unter ‚Aktuelles‘ haben wir berichtet, dass es ab dem Sommersemester 2012 in Mainz ein Alternativprogramm zum Sezieren geben soll. Geplant ist hierfür ein Vermerk im Bachelor-Abschlusszeugnis. SATIS hat sich darum an Studienberatungsstellen verschiedener Universitäten gewandt. Im Ergebnis zeigen die Antworten, dass solch ein Zeugnisvermerk für einen Zugang zum Masterstudium irrelevant ist. Die detaillierten Antworten der Studienberatungsstellen finden Sie in diesem PDF-Dokument.

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Masterstudiengang „Miniaturisierte Biotechnologie“ im Fachbereich Medizintechnik und Biotechnologie

Das junge Gemeinschaftsprojekt der FH Jena, TU Ilmenau und iba Heiligenstadt (Institut für Bioprozess- und Analysenmesstechnik e. V.) führt in 4 Semestern zum Master. Die Pressemeldung zum erfolgreichen Abschluss der ersten Masterarbeit in diesem Studiengang lesen Sie hier. Lesen Sie auch das Faltblatt.

Voraussetzung ist ein Bachelor in einer Natur- oder Ingenieurwissenschaft. Im vorgesehenen Forschungspraktikum werden Studierende direkt in die Projekte von Arbeitsgruppen der drei Einrichtungen involviert. Im Studium werden theoretische Kenntnisse im Bereich der biotechnologierelevanten Natur- und Technikwissenschaften vertieft und insbesondere die Voraussetzungen für die Entwicklung, Fertigung und Handhabung von Mikro- und Nanosystemen für biotechnische Anwendungen geschaffen. Besonderen Raum nimmt die Vermittlung von praktischen Fertigkeiten durch eigenständige Laborarbeit und die Integration in laufende Arbeiten der aktuellen Forschungsprojekte ein. (Quelle: TU Ilmenau)

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Master Biological Sciences, Universität Konstanz

Neben der bisherigen Form wird auch die Möglichkeit einer bestimmten Profilgebung (Schwerpunktprogramm) gegeben. Als Schwerpunktbereiche sind 1. „Ecology Evolution“ 2. „Cellular Molecular Biology“ und 3. „Disease Biology“ vorgesehen. Gute Englischkenntnisse sind nicht obligatorisch, jedoch Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium. Laut Prof. Marcel Leist sind die Abschlussarbeiten in der Regel komplett tierfrei. Der MSc Biological Sciences wie auch der MS Life Sciences lassen sich an dieser Uni komplett tierfrei studieren.

Faltblatt zum Studiengang

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Master Life Science, Universität Konstanz

Das fächerübergreifende Studienfach vermittelt eine anspruchsvolle wissenschaftliche Ausbildung, die gleichermaßen auf den Fächern Chemie und Biologie aufbaut. Im Laufe des Studiums ist eine berufspraktische Tätigkeit im Umfang von 2 Monaten eingeplant. Gute Englischkenntnisse sind nicht obligatorisch, jedoch Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium. Laut Prof. Marcel Leist sind die Abschlussarbeiten sind in der Regel komplett tierfrei. Der MSc Life Sciences wie auch der MS Biological Sciences lassen sich an dieser Uni komplett tierfrei studieren.

Faltblatt zum Studiengang

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Advanced course (=Vertiefungskurs) on alternative methods to replace animal experiments, Konstanz

Universität Konstanz, Prof. Marcel Leist, erster Lehrstuhl für Ersatzmethoden zum Tierversuch

Vorlesungen und Vertiefungskurs

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Master Tissue Engineering and Regenerative Medicine, FH Technikum Wien, Österreich

Die Möglichkeit, einsetzbares menschliches Geweben wie Haut, Muskeln oder Knochen im Labor herzustellen, ist eine der großen zukünftigen Herausforderungen der Medizin. Der Studiengang wird auch als Double Degree Program  in Kooperation mit der Linköping University (LiU), Schweden, angeboten. Nach erfolgreichem Abschluss werden ihnen zwei akademische Grade verliehen. Bewerbung bis jeweils 12. Juni, 15 Plätze verfügbar.

Sprache Englisch, berufsbegleitend, Faltblatt zum Studiengang

Lesen Sie auch: Organe aus dem Drucker, ein Interview mit dem Studiengangsleiter

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Master Biomedical Engineering Sciences, FH Technikum Wien, Österreich

Spezialistation auf den Gebieten medizinische IT-Systeme, medizinische Informatik und Telemedizin.

Sprache Englisch, Faltblatt zum Studiengang

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Master Medizintechnik, Hochschule Bremerhaven

Sehr enge Kooperationen mit renommierten wissenschaftlichen Institutionen und Einrichtungen des Landes Bremen. Umfasst werden die technisch orientierten fachlichen Schwerpunkte Medizinische Apparatetechnik und Biosignalerfassung, Medizinische Prozessketten und Biomaterialien, Medizinische Signalverarbeitung und Visualisierung als auch der ökonomisch orientierten Schwerpunkt Gesundheitsökonomie.

Der Professor des Studiengangs Medizintechnik Prof. Dr. Olaf Eick referiert am 4.2.12 zum Titel „Tierversuche ohne Tiere“ über die aktuellen Forschungsergebnisse im „Beating Heart“ – Projekt, einer experimentellen Methode, um medizintechnische Produkte am schlagenden Herzen zu testen. Es wurden zudem Zukunftsperspektiven und die ethisch-moralische Bedeutung der Alternative zu Tierversuchen in der Medizintechnik diskutiert.

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Master BioScience, Universität Tübingen

Die Universität verspricht auf ihrer Webseite „Im Master können Sie durch die Auswahl Ihrer Lehrveranstaltungen Tierversuche komplett umgehen.“ (Quelllink)

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Masters Biomedical Engineering und Cell and Tissue Engineering, Keele, Großbritannien

Beide Studiengänge werden von der Keele-University in England angeboten. Auch Studenten mit einem Bachelor der Ingenieur-, Physik- oder Biowissenschaften aus dem Ausland können sich dort bewerben, zu beachten sind die Studiengebühren. Die Inhalte der Pflicht- und Wahlkurse können Sie der Beschreibung des Studienganges auf der Webseite entnehmen, u.a. gehören dazu Stammzellforschung, Nanopartikelforschung oder Biosensoren. Abschließend kann eine Dissertation im Laborbereich angefertigt werden.

Faltblatt (PDF)

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