Fragen an die Landesregierungen

Von SATIS, 18. Oktober 2011 11:52

Für Abgeordnete der Landtage in den Bundesländern besteht die Möglichkeit Fragen an die Landesregierung in Form einer Kleinen Anfrage zu formulieren. Zum Thema Tierverbrauch in der Ausbildung wurden in diesem Jahr mehrere Drucksachen eingereicht, einige Anworten stehen noch aus. Bitte lesen Sie weiter auf der Unterseite Politik: Anfragen und Anträge.

Thüringen: Alternativen zu Schweine-Experimenten sind vorhanden

Von SATIS, 6. Oktober 2011 10:54

Pressemeldung 6.10.11

Das Thüringer Sozialministerium hat 2010 das Vorhaben der US-Armee untersagt, Tierversuche an lebenden Schweinen im Rahmen der Ausbildung von Soldaten und Sanitätern durchzuführen. Gegen dieses Verbot hat die US-Armee über die Auftragsfirma Deployment Medicine International kürzlich Klage* am Verwaltungsgericht Gera eingereicht. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte ist zuversichtlich, dass das Gericht in keinem Fall die Durchführung der Tierversuche erlauben wird.

Denn gemäß Tierschutzgesetz dürfen Tierversuche nur dann durchgeführt werden, wenn es keine Alternativen gibt und sie außerdem ethisch zu rechtfertigen sind.

siehe auch Stellungnahme SPD Thüringen: Keine Tierversuche – egal zu welchem Zweck

Video zum Plenum Landtag Thüringen mit Stellungnahmen der Fraktionen

und Grafenwöhr 2010 (inkl. Link zum Video)

Weiter lesen 'Thüringen: Alternativen zu Schweine-Experimenten sind vorhanden'»

Kurzmeldung: Mainzer Petition unter den Top 10

Von SATIS, 12. September 2011 13:08

Die Initiative der Mainzer Studenten, die in einer Petition Unterschriften gegen Tierverbrauch im Studium sammeln, erreichte bereits über 1400 Unterzeichner. Damit steht sie auf petitiononline.de auf der Liste der am häufigsten unterschriebenen und gelesenen Petitionen! (Siehe unten und aktive Mainzer FB-Gruppe )

SATIS-Kooperationspartner wird durch RSPCA-Auszeichnung geehrt

Von SATIS, 5. September 2011 14:39

Die älteste und größte Tierschutzorganisation der Welt ist die RSPCA (Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals), ‚königlich’ durch ihre Schirmherrin Königin Elisabeth II. Gerade zum zweiten Mal honoriert die RSPCA Menschen und Gruppen, die einen großen Beitrag im Tierschutz geleistet haben. Zu den Preisträgern gehört in diesem Jahr unser Kooperationspartner InterNICHE, das Internationale Netzwerk für humane Ausbildung. Am 3. September konnte Netzwerk-Koordinator Nick Jukes im Namen von InterNICHE den Lord Erskine Silver Award in Empfang nehmen.

InterNICHE wurde aufgrund der progressiven Förderung wissenschaftlicher Ausbildung anhand von Ersatzmethoden zum Tierversuch ausgewählt. In den letzten Jahren konnte dieser Gedanke auf Südamerika, Afrika und den Mittleren Osten ausgeweitet werden, in Länder in denen eine Ausbildung an Alternativen und unter Achtung ethischer Gewissensgründe vorher unbekannt war.

„Diese Auszeichnung zu erhalten, ist eine wertvolle Anerkennung der vielen Erfolge, die im Ersatz von Tierverbrauch in der Aus- und Weiterbildung weltweit erreicht wurden,“ so Nick Jukes. „Der Preis bestätigt den eindrucksvollen Einsatz und die großartige ehrenamtliche Arbeit des gesamten InterNICHE-Teams und reflektiert die wachsende Eigendynamik in der Einführung humaner Lehrmaterialien.“

SATIS bietet in Kooperation mit InterNICHE den kostenlosen Zugang zu entleihbaren Alternativen sowie einer ins Deutsche übertragenen Online-Datenbank zu humanem Lehrmaterial.

SATIS präsentiert sich auf dem 8. Weltkongress zu Alternativen

Von SATIS, 31. August 2011 10:22

Nick Jukes, Koordinator von InterNICHE, beim Betrachten des SATIS-Posters in Montreal

In der Woche vom 21.-25.8.11 fand bereits das achte internationale Treffen von Forschern, Veterinärmedizinern, Tierschutzorganisationen, Ethikkommissionen, Experten und Vertretern der Politik zum Thema ‘Nutzung von Alternativen und Tieren in den Lebenswissenschaften’ statt. Austragungsort war in diesem Jahr Montreal in Kanada.

SATIS stellte den 900 Teilnehmern des Kongresses aus über 50 Ländern das erste deutsche Ethik-Hochschulranking im großformatigen Poster vor und präsentierte das Ranking damit einem globalen Fachpublikum. Unsere politischen Forderungen und die im Ethik-Ranking festgestellten Mängel in der Umsetzung des europaweit gesetzlich vorgeschriebenen Einsatzes von Alternativen, soll durch den internationalen Vergleich auch einen Aufschwung in Deutschland erfahren.

Details zum Programm mit Vorträgen, Posterpräsentationen und Ausstellungen (u.a. der InterNICHE-Multimedia-Ausstellung zu Alternativen in der Ausbildung) finden Sie auf www.wc8.ca und im Abstrakt-Band (altex.ch).

 

Bremen: AStA positioniert sich gegen Tierverbrauch

Von SATIS, 23. August 2011 20:21

Der Debatte um die Affenversuche an der Universität Bremen folgt nun die Diskussion um den Tierverbrauch im Studium. Nach einem Artikel im Weser Kurier sollte laut einem AStA-Sprecher: “niemand gegen seinen Willen und seine ethische Überzeugung zu Tierquälerei gezwungen werden” dürfen. Die Grüne Bürgerschaftsfraktion stellte außerdem eine Anfrage an den Senat Bremen zum Thema.

PM: Mainzer Studenten fordern Gewissensfreiheit an der Universität

Von SATIS, 22. August 2011 13:50

Studenten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz haben eine Petition gestartet, um aus Gewissensgründen Übungen, für die Tiere getötet werden, ohne Nachteile fernbleiben zu können. Heute können sich Studierende der Biologie nur zwischen Studienabbruch und Beteiligung an diesem unnötigen Tierverbrauch entscheiden. Deshalb ist der Bundesverband Menschen für Tierrechte jetzt mit einem Schreiben an den Universitätspräsidenten Prof. Krausch herangetreten und erwartet seine Unterstützung für dieses Verweigerungsrecht.

Laut Tierrechtlern steht Prof. Krausch gleich zweifach in der Pflicht. So sei er gefordert, die tragische Situation zugunsten des Gewissens der Studierenden aufzulösen. Zudem stehe er in der Verantwortung, die Rechtmäßigkeit des Tierverbrauchs im Mainzer Biologiestudium zu prüfen. Da es tierfreie Alternativen gebe, verstießen diese Tierübungen gegen die Bestimmungen des Tierschutzgesetzes. Weiter lesen 'PM: Mainzer Studenten fordern Gewissensfreiheit an der Universität'»

Petition gegen Tierverbrauch im Studium

Von SATIS, 8. August 2011 10:12

Die Hochschulgruppe CampusGrün fordert in einem Petitionsschreiben an den Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz das Recht auf Verweigerung von Tierverbrauch im Studium. Eine Ausbildung von Biologen, Tierärzten und Medizinern mittels humanen Lehrmethoden ist durch bereits existierende und evaluierte Alternativen möglich. Regelungen und Gesetze zum Verweigerungsrecht gegenüber Tierverbrauch wurden in mehreren EU-Ländern, wie Italien, Schweden oder Österreich, bereits erfolgreich umgesetzt.

Unterschreiben Sie hier: www.petitiononline.de

TV-Tipp: SATIS bei SWR ‘Im Grünen’

Von SATIS, 1. August 2011 15:05
Sendung SWR ‘Im Grünen’ am Dienstag, 2.8.2011 um 18.10 Uhr

“Studieren ohne Tierversuche – ohne eigens dafür getötete Tiere – ist in Deutschland kaum möglich. Auf ethische Gewissenskonflikte der Studenten nehmen die Lehrpläne für Biologie, Medizin und Tiermedizin keine Rücksicht. Neuerdings gibt es aber ein Ethik-Ranking der deutschen Universitäten. Es gibt Auskunft, wo in Deutschland Studenten Alternativen zu Tierversuchen im Studium angeboten werden oder wo Hochschulen auf Tierverbrauch ganz verzichten.” Siehe auch SWR.

An der Uni Mainz rumort es

Von SATIS, 28. Juli 2011 10:45

Die studentische Hochschulgruppe Campus Grün der Uni Mainz fordert in einem Antrag an das Studierendenparlament die sofortige Abschaffung der Tierversuche im Studium. Laura Hammel, Fraktionsvorsitzende, verweist darauf, dass “derzeit beispielsweise automatisch die Exmatrikulation in Biologie folgt, wenn man sich aus ethischen Gründen weigert, eigens für Tierversuche getötete Tiere zu sezieren. Eine alternative Möglichkeit zum tierverbrauchsfreien Scheinerwerb” fehlt ihrer Meinung nach.

Lesen Sie einen Presseartikel der Mainzer Rhein-Zeitung und Aktuelles zum ‘Antrag gegen Tierversuche’ von CampusGrün Mainz.

Panorama Theme by Themocracy