Freie Universität Berlin: Ausbildungsprogramm PharMetrX geht in die zweite Runde

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Von , 27. Juli 2018 13:24

PharMetrX (Pharmacometrics & Computational Disease Modeling) ist ein gemeinsames, strukturiertes Forschungs-Ausbildungsprogramm der Freien Universität Berlin (Klinische Pharmazie) und der Universität Potsdam (Mathematik & Systembiologie), das die Brücke zwischen Pharmazie und Mathematik schlägt.

In PharMetrX-Forschungsprojekten arbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer daran, mathematische Modelle für Krankheitsverläufe und Wirkweisen von Medikamenten im Patienten zu entwickeln, um wirksamere Therapien zu ermöglichen. Dabei erforschen Sie auf der Grundlage von experimentellen und klinischen Daten Zusammenhänge zwischen applizierter Dosierung, hervorgerufenen Arzneistoffkonzentrationen (auch am Wirkort) sowie ausgelösten Wirkungen und resultierenden Therapieergebnissen. Dabei werden Kenntnisse zu Mechanismen von Arzneimittelwirkungen – erwünschten wie unerwünschten – in biologischen Netzwerken und zur Krankheitsentstehung in unterschiedlicher räumlicher und zeitlicher Auflösung im Körper einbezogen. Diesen In-silico-Modellen der Pharmakometrie kommt eine immer gewichtigere Bedeutung zu: Solche Modelle erlauben es, die Interaktion zwischen Arzneimittel-Patient-Krankheit und damit das Auftreten erwünschter und unerwünschter Wirkungen, den Krankheitsverlauf und den Einfluss von Patientenfaktoren Mechanismus-basiert zu verstehen und vor allem vorherzusagen.

Bewerbungen sind noch bis zum 15. September 2018 möglich. Start des Programms ist 1. März 2019.

Weitere Informationen:
https://www.pharmetrx.de/

Hochschulreader aktualisiert – neue Informationen über Berlins Hochschulen

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Von , 11. Juli 2018 15:58

Traurige Realität: Noch immer müssen sich Studierende in den klassischen Studiengängen mit toten Tieren in den Anfängerkursen herumschlagen. Das haben die Antworten einer kleinen Anfrage der Fraktion Die Linke im Berliner Abgeordnetenhaus ergeben.

Humboldt-Universität: Tierverbrauchsfreie Methoden und Tierverbrauch

Danach gibt es seit 2014 an der Humboldt-Universität einen Tierschutzausschuss, wodurch in zahlreichen Kursen auf tierverbrauchsfreie Methoden umgestellt wurde. Aber: In einigen wenigen Kursen werden in den Studiengängen der Biologie und der Agrarwissenschaften lebende und tote Tiere, wie Kleinnager, Fische, Frösche, Krebse und Insekten eingesetzt. Im anatomisch-morphologischen Bereich werden dabei die Studien an bereits toten Tieren durchgeführt. Der einzige Lichtblick: Mit Ausnahme von Demonstrationen durch den Dozenten am bereits toten Tier bzw. an Präparaten können die Studierenden frei über die weiteren Kurse wählen, ob sie am Tier arbeiten wollen oder nicht. Kurse mit Eingriffen am lebenden Tier oder Tötungen von Tieren sind in diesen Studiengängen keine Pflicht.

Freie Universität (FU): Studium am Tier, Training tierverbrauchsfrei

Im Studiengang der Veterinärmedizin werden Tierversuche mit lebenden und toten Tieren, wie Hunde, Katzen, Geflügel, Wiederkäuer, Pferde und Schweine durchgeführt. Dabei ist auch das Töten eines Tieres Studienbestandteil. Die Berichterstatter weisen darauf hin, dass für die tierärztliche Ausbildung die Arbeit am Tier aufgrund der bundesrechtlichen Vorgaben nach der Verordnung zur Approbation von Tierärztinnen und Tierärzten (TAppV) zwingend notwendig sei. Dennoch wurde für die systematische Ausbildung an Modellen als Alternative zu Tieren das Übungstool „Veterinary Skills Net“ eingerichtet.

Biologie an der FU: Aussagen bleiben nebulös

Beim Tierverbrauch im Biologiestudium bleiben die Berichterstatter unkonkret: Im Bereich der Biologie werde an der Freien Universität mit Tieren gearbeitet, die nicht für den Versuchszweck, aber aus anderen Gründen, insbesondere aufgrund medizinischer Indikation, getötet werden mussten. Erfahrungsgemäß wurden früher immer überschüssige Versuchstiere aus anderen Einrichtungen auf Lager gehalten und dann verwendet. Woher plötzlich so viele Tiere stammen, die aus medizinischen Gründen eingeschläfert worden sein sollen, bleibt schleierhaft.

SATIS empfiehlt daher, auf jeden Fall noch mal bei den Studienleitern und Dozenten nachzufragen, woher genau die toten Tiere für die Kurse stammen.

Charité hat auf Ersatzverfahren umgestellt

An der Charité finden im Rahmen der Lehre keine Tierversuche statt. In der Vergangenheit wurden die Kurse und Praktika auf Tierersatzmethoden umgestellt.

Die kleine Anfrage der Fraktion Die Linke geht auf eine Initiative von Ärzte gegen Tierversuche e.V. – AG Berlin und mit drei weiteren Vereinen sowie dem tierschutzpolitischen Sprecher der Linksfraktion in Berlin, Michael Efler, zurück.

Wir danken für dieses Engagement.

Näheres erfahrt Ihr hier: https://www.berlin-gegen-tierversuche.de/app/download/11880995757/180627_Anfrage_Tierversuche+im+Studium.pdf?t=1531167185

Idee neuer tierleidfreier Simulationsmodelle für die veterinärmedizinische Lehre ausgezeichnet

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Von , 11. Juli 2018 15:57

Die Veterinärmedizin der Freien Universität wurde kürzlich für eine tierleidfreie Geschäftsidee ausgezeichnet. Die Entwickler wollen mit VetEducators Modelle anbieten, die invasive Eingriffe an Versuchstieren simulieren. Die Modelle sind sowohl für Lehre als auch Forschung gedacht. Sie sollen in der Lage sein, die physiologischen Gegebenheiten lebensecht nachzubilden. So kann etwa an Hundebeinen, Kaninchenohren oder Pferdehälsen aus Silikon die Blutentnahme geübt werden, ohne echte Tiere nutzen zu müssen.

Der Ideenwettbewerb ,,Research to Market Challenge“, ist von drei großen Universitäten Berlins und der Charité ins Leben gerufen worden. Die Geschäftsidee VetEducators der FU Berlin erzielte den ersten Platz in der Kategorie „Cultural & Social“.

Quelle:

https://www.myscience.de/wire/berliner_universitaeten_und_charite_zeichnen_exzellente_forschungsbasierte_geschaeftsideen_aus-2018-FUB

https://www.focus.de/regional/berlin/berlin-berliner-universitaeten-und-charite-zeichnen-exzellente-forschungsbasierte-geschaeftsideen-aus_id_9218686.html

 

Spenderkörper oder künstliche Organe?

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Von , 31. Januar 2018 21:56

Zur Frage, ob  zur Präparationsübung im Studium der Humanmedizin immer Humanspenderkörper verwendet werden müssen oder als Ersatz auch künstliche Organe verwendet werden könnten, ist auf DocCheckNews ein Interview mit Prof. Bernhard Hirt von der Klinischen Anatomie der Universität Tübingen nachzuhören.

Hier geht es zum Interview:
http://news.doccheck.com/de/199539/praepkurs-kuenstliche-organe-statt-koerperspenden/

3D-Multidrucktechnologie von Stratasys ersetzt Tierverbrauch im Studium

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Von , 3. Januar 2018 21:53

Für die praktische chirurgische Ausbildung im Medizinstudium kann zukünftig immer mehr auf künstlich hergestellte Gewebe zurückgegriffen werden.

Das amerikanische Unternehmen Stratasys bietet medizinische Modelle an, die über ein 3D-Drucksystem hergestellt worden sind. Das Multimaterial-Druckverfahren ermöglicht, sowohl weiche Gewebe als auch harte Knochen klinisch genau darzustellen und damit dem menschlichen Körper nahe zu kommen. Die Modelle sollen helfen, die Anatomie des Patienten besser zu verstehen, der später vor ihnen liegen wird.

Sowohl auf Tierverbrauch als auch auf Humanspenderkörper kann damit verzichtet werden.

Derzeit wird die sogenannte PolyJet 3D-Drucktechnologie allerdings nur in Nordamerika angeboten.

Quelle:
https://www.3d-grenzenlos.de/magazin/3d-druckverfahren/stratasys-biomimics-vorgestellt-27327663/

 

Angehender Tierschutzforschungspreisträger des Jahres 2017 sucht Studenten/Studentin für eine Masterarbeit

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Von , 30. Oktober 2017 10:50

Wenn das nicht die richtige Herausforderung für Euch ist, dann weiß ich auch nicht mehr weiter…

PD Dr. Alexander Mosig wird am 15. November in Berlin den diesjährigen Tierschutzforschungspreis des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) erhalten.

Er forscht mit mikrophysiologischen Systemen, die auch Organ-on-a-Chip-Systeme genannt werden, an Mechanismen des Immunsystems in miniaturisierten Organ-ähnlichen Systemen. Das ist die State-of-the Art-Forschung, wie sie im Buche steht und hiermit werden in Zukunft Tierversuche ersetzt.

Was das Tolle ist, er sucht gerade eine/n Studierende/n, der/die zu einem sehr interessanten Thema seine/ihre Abschlussarbeit anfertigen möchte. Und wer möchte nicht definitiv zum Ersatz von Tierversuchen beitragen?

Es geht um die Umgestaltung der Funktionen der Makrophagen unter Einfluss des Proteinkomplexes mTORC1, die in Fällen der Leberentzündung und bei Leberdysfunktion auftritt.

Alles klar? Ich hoffe, Ihr habt das Richtige studiert.

Also, beeilt Euch mit Eurer Bewerbung und viel Glück.

Näheres erfahrt Ihr hier:
http://www.invitrojobs.com/index.php/de/jobboerse/abschlussarbeiten

und vor allem hier:
https://www.uniklinikum-jena.de/cscc/mosig.html

 

Neues E-Learning-Angebot „QuerVet“ an der Freien Universität Berlin für angehende Veterinäre

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Von , 21. September 2017 14:07

Ob es sich nun um eine Kolik beim Pferd, eine durch Lebensmittel hervorgerufene Krankheit oder das angeführte Beispiel des illegalen Welpenhandels handelt – solche Fälle aus dem praktischen Alltag können angehende Tiermediziner mit dem E-Learning-Projekt QuerVet nun bearbeiten und üben.

Dabei können die Studenten lernen, wann und wo sie wollen.

Die Studierenden schlüpfen dabei in die Rolle des Tierarztes und bearbeiten einen bestimmten Fall oder untersuchen einen virtuellen Patienten. Ziel ist es, die gestellte Aufgabe oder Fragestellung zu lösen, die aus dem Arbeitsalltag eines Veterinärmediziners stammt.

Als E-Learning-Projekt wurde QuerVet im vergangenen Jahr vom Fachbereich Veterinärmedizin in Zusammenarbeit mit dem tet.folio-Team der Arbeitsgruppe Didaktik der Physik und dem Center für Digitale Systeme (CeDiS) der Freien Universität entwickelt. Vom Fachbereich Veterinärmedizin waren daran maßgeblich die Doktorandinnen Veronica Duckwitz und Lena Vogt beteiligt.

Quelle und weitere Informationen:
http://www.fu-berlin.de/presse/informationen/wissenschaft/2017/201709/quervet.html

Ethik-Hochschulranking: Hannover aktualisiert

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Von , 16. August 2017 16:38

Liebe InteressentInnen,

auf der Basis Eurer wertvollen Angaben können wir nach und nach den Hochschulreader aktualisieren.

Daher sind auch die Angaben für den Fachbereich Biologie in Hannover neu:

Hier kommt Ihr zum Hochschulranking.

Lieben Dank für Eure Unterstützung,

Euer SATIS-Team

Neue Masterarbeit

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Von , 6. Juli 2017 12:28

Liebe InteressentInnen,

wenn sich das Studium dem Ende neigt und der/die eine oder andere noch keine Masterarbeit anvisiert hat: schaut doch mal beim Max-Delbrück-Center in Berlin vorbei:

http://www.jobvector.de/jobs-stellenangebote/

Viel Erfolg

Euer SATIS-Team

Studiengang des Monats

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Von , 29. Juni 2017 10:36

Liebe Interessierte,

vielleicht habt Ihr noch nicht entschieden, wwelchen Studiengang ihr belegen wollt.

Schaut doch mal am ZENTRUM FÜR MEDIZINISCHE BIOTECHNOLOGIE der Universität Duisburg-Essenvorbei, vielleicht ist das ja etwas für Euch:

https://www.uni-due.de/zmb/degree-programmes.shtml

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