Neuer Simulator könnte bald lebende Schweine im medizinischen Training zu Explosionsverletzungen ersetzen

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Von , 17. Mai 2019 14:19

Dank zweier britischer Wissenschaftler, Dr. Mainul Haque und Timothy Scott, können Simulatoren möglicherweise die Verwendung von Tieren in Explosionsexperimenten ersetzen. Das computergestützte System zielt darauf ab, die Behandlung von durch Explosionen verursachten Lungenschäden zu untersuchen. Anhand von Daten aus tatsächlichen Kriegsopfern sowie anderen vorhandenen Datenbeständen von Menschen und Tieren kann das Modell vollständige Körpersysteme und deren Reaktionen auf Verletzungen simulieren.

Die Verwendung lebender Tiere in Explosionsexperimenten ist nicht nur grausam, sondern auch ineffizient und kostspielig. Wie Scott und Kollegen kürzlich in einer veröffentlichten Studie feststellten, ist ein Simulator „billiger als Tiermodellierung, erfordert eine weniger strenge ethische Zulassung und kann Szenarien berücksichtigen, die in der Forschung mit lebenden Tieren oder Menschen unerreichbar sind, wie mehrere Opfer mit mehreren Verletzungsereignissen“.

Weitere Information unter: https://www.peta.org.uk/blog/new-simulator-could-replace-horrific-training-exercises-on-live-pigs/

Workshop und Buchpremiere von ‚Animal Experimentation: Working Towards a Paradigm Change‘

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Von , 30. April 2019 11:23

Am am 14. und 15. Juni 2019 findet an der Ludwig Maximilians-Universität München die Vorstellung des Buches Animal Experimentation: Working Towards a Paradigm Change statt.

Einige der Autoren und Autorinnen werden in Vorträgen ihre Buchbeiträge vorstellen. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte wird sein Kapitel How Can the Final Goal of Completely Replacing Animal Procedures Successfully Be Achieved? (Wie kann das letztliche Ziel eines vollständigen Ersatzes von Tierversuchen erfolgreich erreicht werden?) besprechen.

Anschließend wird in einer Podiumsdiskussion diskutiert, welche Weichen gestellt werden müssen, um dem politischen Ziel, Tierversuche zunächst drastisch zu reduzieren und durch tierfreie Methoden zu ersetzen, näher zu kommen.

In einem Workshop geben soll dargelegt werden, welche Möglichkeiten der/die einzelne BürgerIn hat, um den nötigen Paradigmenwechsel in der biomedizinischen Forschung voranzutreiben.

Tiermediziner erhalten für die Teilnahme an der Veranstaltung 9 ATF Stunden.

(Anerkennung von Fortbildungsveranstaltungen gemäß § 10 (2) der Statuten der Akademie
für tierärztliche Fortbildung)

Programm und weitere Informationen:
https://www.kompetenzzentrumethik.uni-muenchen.de/team/offene-veranstaltungen/animal_exp/index.html

Zum Buch geht es hier:
https://brill.com/view/title/35072

Rot-Grün will Tierversuche in Hamburg reduzieren

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Von , 30. April 2019 11:03

Wie die Hamburger Morgenpost in ihrer gestrigen Ausgabe schrieb, will die Rot-Grüne Fraktion in der Hansestadt Hamburg Tierversuche an Hamburgs Universitäten senken und den Tierschutz im Hamburgischen Hochschulgesetz verankern.

Dafür haben die beiden Fraktionen den Senat aufgefordert, einen entsprechenden Gesetzesentwurf vorzulegen. Die Hochschulen sollen auch zur Entwicklung und Förderung von tierversuchsfreien Lehrmethoden verpflichtet werden.

Quelle:
https://www.abendblatt.de/hamburg/article217049865/Antrag-Rot-Gruen-will-Tierversuche-in-Hamburg-reduzieren.html

Tierschutzseminar des Bundesverbandes der Veterinärmedizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvvd)

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Von , 26. April 2019 11:03

Das Tierschutzseminar der Arbeitsgruppe Tierschutz des bvvd findet vom 21.-23.06.19 in Leipzig statt. Das spannende Thema ist die Frage: „Zoo und Zirkus – Tierliebe oder nur Publikumsmagnet?“.
Für die Verpflegung inklusive vieler gesunder Mahlzeiten und Snacks wird gesorgt. Unterkommen könnt ihr am Campus, wo in Seminarräumen Lager aufschlagen werden können. Ein gemeinsames Grillen, eine Campus- und Stadtführung sind auch dabei.

Des Weiteren wird das Programm aus vielen interessanten Vorträgen toller Redner, einer Podiumsdiskussion und Workshops bestehen.
Die Teilnahme kostet 30€ pro Teilnehmer für das komplette Wochenende inklusive der Verpflegung.
Schickt eine Mail an tierschutz@bvvd.de und meldet euch an.

Weitere Informationen unter: https://www.facebook.com/bvvdev/posts/2349836505073963?comment_tracking=%7B%22tn%22%3A%22O%22%7D

Abschlussarbeit (Diplom/ Master) beim Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), Berlin mit dem Thema:

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Von , 12. April 2019 15:24

In der Abteilung Chemikalien- und Produktsicherheit des BfR, in Zusammenarbeit mit der Charité –Universitätsmedizin Berlin, besteht in der Fachgruppe „Produktbeschaffenheit und Nanotechnologie“ ab sofort die Möglichkeit des Anfertigens einer Abschlussarbeit mit dem Thema: „Abweichung von der additiven Toxizität durch Metallnanopartikel und -ionen: toxikologische Untersuchungen von oxidativem Stress und Entzündungsmarkern“

Weitere Informationen: https://www.bfr.bund.de/cm/343/ausschreibung-fuer-eine-abschlussarbeit-diplom-master-in-der-abteilung-chemikalien-und-produktsicherheit-in-zusammenarbeit-mit-der-charite.pdf


EUSAAT-Kongress in Linz auf Oktober verschoben

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Von , 8. April 2019 15:15

Der diesjährige EUSAAT-Kongress über Alternativen zum Tierversuch in Linz ist aus organisatorischen Gründen von August auf den Zeitraum vom 10. – 13. Oktober 2019 verschoben worden.

Der Kongress der European Society for Alternatives to Animal Testing (EUSAAT) ist der größte Kongress zum Thema 3R in Europa. Er wird traditionell in den Räumen der Johannes-Keppler-Universität in Linz veranstaltet.

Die Schwerpunktthemen für den kommenden Kongress 2019 können auf der EUSAAT-Website eingesehen werden. http://eusaat-congress.eu/index.php/congress/2019/topics

Registrierungen und Abstrakteinreichungen für Vorträge und Poster sind ab 1. März möglich.

Deadline ist der 14. Juni, 23:59 Uhr.

Weitere Informationen:
https://www.eusaat-congress.eu/

3R-(Replacement, Reduction oder Refinement)-Kongressstipendien 2019

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Von , 19. März 2019 11:16

Die European Partnership for Alternative Approaches to Animal Testing (EPAA) unterstützt auch in diesem Jahr wieder Studenten, die hervorragende Arbeit in alternativen Ansätzen leisten, mit Reisestipendien zur Teilnehme an einer hochkarätigen wissenschaftlichen Veranstaltung.

Jedes Jahr treffen sich hochkarätige internationale Wissenschaftler, die an der Entwicklung und Akzeptanz von 3R-Alternativen zu Tierversuchen (Replacement, Reduction oder Refinement) arbeiten. Die mit der Teilnahme verbundenen Kosten können Studierende, die an vielversprechenden Fragestellungen arbeiten, daran hindern, an diesen Veranstaltungen teilzunehmen. Die Partner der EPAA sponsern daher 3R-Studierendenstipendien (3R student grants), um ihnen die Teilnahme an solchen Veranstaltungen zu erleichtern.

Die Anträge werden von einer Jury beurteilt, die sich aus vier Vertretern des EPAA-Lenkungsausschusses (zwei Vertreter der Industrie und zwei Vertreter der Europäischen
Kommission), zusammensetzt.

Für jede der förderfähigen Veranstaltungen steht ein Pauschalbetrag von 1.500 € zur Verfügung. Die EPAA-Partner bieten zwei Arten von Zuschüssen an: einen halben und einen vollen Zuschuss.

Drei Kongressteilnahmen sind förderfähig, der FELASA-, der EUSAAT- und der EUROTOX-Kongress.

Deadline ist je nach Kongress:
FELASA:     14. April 2019
EUSAAT:    14. Juni  2019
EUROTOX: 14. Juli   2019

Quelle:
https://ec.europa.eu/growth/content/3rs-student-grants-2019-call-submissions_en

Masterarbeit zur Herstellung neuronaler Organoidstrukturen mittels 3D Bioprinting

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Von , 29. November 2018 14:55

Im Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung in Düsseldorf ist in der Arbeitsgruppe von Frau Prof. Ellen Fritsche eine Masterarbeit ausgeschrieben. Ziel ist die Herstellung Hydrogel-basierter neuronaler Netzwerke basierend auf humanen iPSC-abgeleiteten Neuronen und Gliazellen für Neurotoxizitätstests in vitro. Gesucht werden Studierende der Biochemie, Biomedical Engineering oder anderer Studiengänge mit Erfahrung in Hydrogel-Präparationen/-Charakterisierung, Stammzellen, tissue engineering, 3D-Zellkultur oder molecule crosslinking techniques.

Hier findet Ihr die Ausschreibung.

Masterarbeit zur Etablierung einer Kultivierungsplattform für komplexe in vitro Modelle

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Von , 29. November 2018 14:34

Im Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung in Düsseldorf ist in der Arbeitsgruppe „Modern risk assessment and sphere biology“ eine Masterarbeit ausgeschrieben. Ziel ist die Entwicklung einer Bioreaktor-Einheit und Durchführung erster Proof of Concept Experimente mit iPSC-abgeleiteten 3D-Hirnzellkulturen in Hydrogel. Gesucht werden Studierende der Biochemie, Biomedical Engineering oder anderer Studiengänge mit Erfahrung in  Hydrogel-Präparationen/-Charakterisierung, Stammzellen, tissue engineering oder 3D-Zellkultur.

Hier findet Ihr die Ausschreibung.

Erster Studiengang für vegane Ernährung vereint BWL und Tierschutz

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Von , 1. November 2018 12:16

An der Fachhochschule des Mittelstands an den Standorten Bielefeld, Köln, Rostock, Bamberg und Berlin gibt es den weltweit ersten Bachelor-Studiengang für Vegan Food Management. Markus Keller, der erste Professor für vegane Ernährung in Deutschland, gründete 2010 das Institut für alternative und nachhaltige Ernährung in Gießen und hat den neuen Studiengang ins Leben gerufen.

Vegan Food Management ist schwerpunktmäßig ein Wirtschaftsstudiengang: BWL, VWL, Rechnungswesen, Wirtschaftsrecht, Marketing. Dazu kommen aber Ernährungslehre und -medizin, Soziologie des Essens, Konsumentenverhalten der veganen Zielgruppe, Tierschutz und Lebensmittelrecht. Und vieles mehr. Keller sieht exzellente Berufschancen: „Der Markt für vegane Lebensmittel, der auch viele Mischköstler bedient, hat zweistellige Zuwachsraten, und Fachleute sind noch Mangelware.“

Ein ehemaliges Exoten-Thema scheint Bedeutung zu gewinnen, gerade im Hinblick auf das Klima. „Ökologisch haben wir keine andere Chance“ sagt Keller. Ein Viertel der Klimagase entstünden durch die Ernährung. Durch eine vegetarische Ernährung ließen sie sich um 30 Prozent reduzieren, durch eine vegane um 50 Prozent.

SATIS schätzt die Gründung des neuen Studiengangs sehr. Die Ausbildung mit den verschiedenen Disziplinen ist eine gute Grundlage, um eine Reduzierung des Fleischkonsums zu bewirken und somit wesentlich zum Tier- und Umweltschutz beizutragen.

Weitere Informationen:

https://www.wp.de/region/sauer-und-siegerland/bwl-und-tierschutz-erster-studiengang-fuer-vegane-ernaehrung-id215647729.html

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